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Sonntag, 07. Juni 2009 um 17:43 Uhr |
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München (dpa) - Im Streit um das im Münchner Lenbachhaus hängende Gemälde «Sumpflegende» von Paul Klee lässt Kulturstaatsminister Bernd Neumann (CDU) nicht locker. Das berichtet das Nachrichtenmagazin «Focus». Münchens Oberbürgermeister Christian Ude (SPD) hatte sich gegenüber Neumann dagegen verwahrt, «ausgerechnet vom Bund mit moralischen Anschuldigungen ins Zwielicht gerückt zu werden», berichtet das Magazin in seiner neuen Ausgabe. In einem zweiten Schreiben an Ude fordere Neumann nun erneut, die Limbach-Kommission einzuschalten: «Ich vermag mir nicht vorzustellen, dass die Kommission die Stadt München zu einem offenen Rechtsbruch auffordern würde», schrieb er. Ude beruft sich laut «Focus» in seiner Weigerung, das Werk zurückzugeben, auf das bayerische Kommunalrecht. Für Neumann hingegen gehe es «auch um die Wiedergutmachung gegenüber einer Familie mit teilweise jüdischen Wurzeln», schreibt der «Focus».
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