| «Art Basel» beginnt: Mehr Andrang denn je |
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| Montag, 08. Juni 2009 um 17:16 Uhr | ||
Basel (dpa) - Die 40. «Art Basel», weltweit die bedeutendste Messe für zeitgenössische Kunst, öffnet voller Zuversicht an diesem Mittwoch (10. Juni) wieder ihre Pforten. Trotz weltweiter Wirtschaftskrise haben sich dieses Jahr mit 1100 Galerien mehr Aussteller beworben denn je. Eine Rekordzahl, aus der rund 300 Galerien ausgewählt wurden, darunter 75 aus den USA, gefolgt von Deutschland (56) und der Schweiz (33). Insgesamt werden in Basel bis zum 14. Juni Arbeiten von rund 2500 Künstlern gezeigt. Dazu zählen auch Anselm Kiefer, der 2008 als erster Künstler den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels erhielt und der Fotokünstler Wolfgang Tillmans, der erste deutsche Träger des britischen Turner-Preises. Zu der viertägigen Kunstmesse, deren Repertoire von Malerei, Skulpturen, Zeichnungen, Installationen, Video- und Internetkunst sowie Editionen reicht, werden auch dieses Jahr wieder rund 60 000 Besucher erwartet. Auch der Sonderbereich der «Art Statements», der ausschließlich jungen Künstlern gewidmet ist, hat dieses Jahr mit mehr als 300 Bewerbungen eine Rekordzahl verzeichnet. Die Künstler kommen aus 13 Ländern und stellen eigens für die Messe geschaffene Werke aus. Dass die «Art Basel» trotz Finanzkrise keine Einschränkungen vornehmen musste, zeigt auch die Erhöhung des Preisgeldes für die zwei herausragendsten Statements-Projekte um je 5000 auf 30 000 Franken (20 000 Euro). Neben den 60 großformatigen Installationen und Projekten im Bereich «Art Unlimited» wird ein weiterer Höhepunkt die Künstleroper «Il Tempo del Postino» sein: An drei Abenden werden im Theater Basel zweieinhalb Stunden Performances von 20 Künstlern gezeigt. |
























































