| Kunstsammlungen zeigen Berliner Sammlung Hoffmann |
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| Montag, 08. Juni 2009 um 17:20 Uhr | ||
Dresden (dpa/sn) - Die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden zeigen vom 20. Juni an zeitgenössische Kunst aus der Privatsammlung von Erika und Rolf Hoffmann in Berlin. Unter dem Titel «Mit dem Fahrrad zur Milchstraße» sind bis zum 20. September 64 Gemälde, Skulpturen, Reliefs, Papierarbeiten, Filme und Videos in der Kunsthalle im Lipsiusbau zu sehen, teilte der Museumsverbund am Montag in Dresden mit. Darunter seien Werke von Vanessa Beecroft, Isa Genzken, Hermann Glöckner, El Lissitzky, Hein Mack, Frank Nitsche, Richard Phillips, Frank Stella, Jean Tinguely, Günter Uecker oder Andy Warhol. Erste Entdeckungen in der zeitgenössischen Kunst machten die Besitzer einer Textilfirma in den 1960er Jahren bei Kasseler documentas sowie in Ausstellungen der Museen, Kunsthallen und Kunstvereine im Rheinland. Sie diskutierten mit Künstlern über neue Konzepte und Werke. Nach dem Verkauf der Firma 1985 nahmen sie sich mehr Zeit und finanzielle Freiheit für ihre Passion. In mehr als 40 Jahren trugen sie eine Kollektion zusammen, die unterschiedliche Zeiten, Positionen und Medien in spannungsreicher Synthese vereint und offen bleibt für die neueste Kunst. Nach dem Fall der Mauer entwickelten sie die Idee einer Kunsthalle für Dresden als Public-Private-Partnership, für die US-Künstler Frank Stella einen kühnen Entwurf lieferte. Die Hoffmanns wollten potente Investoren als Zustifter und weitere Sammler als Leihgeber für Wechselausstellungen gewinnen. Das Projekt, das sich langfristig selbst finanzieren sollte, scheiterte jedoch 1993. Danach renovierten und bauten die Hoffmanns eine ehemalige Nähmaschinenfabrik in Berlin- Mitte um, in die sie 1997 mit ihrer Sammlung einzogen. Seit dem Tod ihres Mannes setzt Erika Hoffmann das gemeinsame Werk allein fort. |
























































