| Emil-Nolde-Ausstellung im Kupferstichkabinett |
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| Mittwoch, 10. Juni 2009 um 05:33 Uhr | ||
Berlin (dpa/bb) - Das Berliner Kupferstichkabinett am Kulturforum plant eine Ausstellung des Malers Emil Nolde (1867-1956). Die Schau mit dem Titel «Emil Nolde - Mensch - Natur - Mythos» zeigt Aquarelle und Graphik des Künstlers und ist vom 3. Juli bis 25. Oktober im Museum am Potsdamer Platz zu sehen. Mit 110 Werken - darunter Aquarelle, Radierungen, Lithographien und Holzschnitte - gehört das Berliner Kupferstichkabinett nach der Nolde-Stiftung Seebüll und dem Sprengel Museum Hannover zu den umfangreichsten öffentlich zugänglichen Nolde-Sammlungen. Die Ausstellung in Berlin zeigt Aquarelle der Südsee-Serie von 1913/14, Blumen- und Porträtbilder sowie herausragende Druckgraphik aus der gesamten Schaffenszeit des Künstler, einem Hauptvertreter des Expressionismus. Jährlich gibt es zahlreiche Nolde-Ausstellungen im In- und Ausland, weniger bekannt ist Nolde allerdings als Schöpfer ausgezeichneter Druckgraphik, wie sie in Berlin zu sehen ist. Seit 2007 gibt es in der Jägerstraße am Gendarmenmarkt auch eine Berliner Dependance der Nolde-Stiftung mit wechselnden Ausstellungen. Mit Berlin ist Nolde durch seine Biografie und seinem künstlerischen Werk eng verbunden. Ab 1905 verbrachte der Maler den Winter in Berlin und unterhielt erst am Tauentzien und später in der Bayernallee im Westend eine eigene Wohnung mit Atelier. «Allabendlich um elf zog ich meine dunkle Hose an und auch den schwarzen Frack», notierte Nolde im Jahr 1911. «Meine Ada zog ihr bestes Kleid an, und wir gingen auf Maskenbälle, in die Kabaretts und in den Eispalast.» Am 23. Juni kommt im Londoner Auktionshaus Christie's Noldes farbenprächtiges Gemälde «Mohn» unter den Hammer. Der Schätzpreis liegt bei 1,4 bis 1,8 Millionen Euro. «Mohn» ist eines der letzten Blumengemälde Noldes. |
























































