| Harz-Zeichnungen Feiningers in Quedlinburg |
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| Donnerstag, 11. Juni 2009 um 16:59 Uhr | ||
Quedlinburg (dpa/sa) - In der Lyonel-Feininger-Galerie in Quedlinburg werden von diesem Samstag an Werke aus den frühen Schaffensjahren des Malers und späteren Bauhausmeisters gezeigt. Bis zum 20. September sind rund 100 Bleistiftzeichnungen und Holzschnitte von Landschaften im Harz zu sehen, wie die Galerie am Donnerstag in Quedlinburg mitteilte. Die Bilder hat Feininger in Braunlage in den Jahren 1917 und 1918 erstellt. Nach Angaben der Galerie hat der Deutsch-Amerikaner hier erstmals die Holzschnitt-Technik erprobt. Die Zeichnungen stammen aus einer Sammlung in New York und sollen in diesem Umfang noch nicht öffentlich gezeigt worden sein. Feininger wurde 1871 in New York geboren. Nach dem Umzug nach Deutschland bestand er 1888 die Aufnahmeprüfung für die Königliche Akademie der Künste in Berlin. Danach arbeitete er unter anderem als Karikaturist und Illustrator in Berlin. 1937 kehrte er nach New York zurück, wo er 1956 starb. In Deutschland wurden 400 Werke Feiningers als «entartete Kunst» beschlagnahmt. Feininger war selbst nie in Quedlinburg. Die Verbindung zu der Welterbestadt entstand über den in Quedlinburg geborenen Freund des Künstlers, Hermann Klumpp. Dessen Sammlung mit Werken Feiningers ermöglichte die Gründung der Galerie. |
























































