| Wieder Hoffnung für geplantes Kiefer-Museum |
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| Donnerstag, 11. Juni 2009 um 17:03 Uhr | ||
Mannheim (dpa/lsw) - Nach monatelangem Tauziehen um das geplante Mannheimer Anselm-Kiefer-Museum gibt es wieder bessere Chancen für das Projekt. Das baden-württembergische Kunstministerium und die Bonner Stiftung für Kunst und Kultur versuchten derzeit in Gesprächen einen Weg zu finden, wie das Museum doch noch realisiert werden könne, berichtet der «Mannheimer Morgen» (Freitag). Es gebe bereits eine entsprechende Absichtserklärung aller Beteiligten. Details wurden nicht genannt. Allerdings könne sich die eigentlich für diesen Herbst geplante Eröffnung der Schau noch bis ins Jahr 2011 hinziehen, hieß es. Nach Angaben der später tragenden Stiftung sei durch den Tod des Kiefer- Sammlers Joachim Mühling, mit dessen Exponaten das Museum ausgestattet werden soll, eine neue Situation entstanden. Es seien nun «Überplanungen notwendig», zitiert die Zeitung. Deren Umsetzung könnte bis zu zwei Jahre in Anspruch nehmen. Grundstock für das neue Museum soll Mühlings weltweit größte Privatsammlung des Künstlers und Friedenspreisträgers Kiefer sein. Als Ausstellungsort war bislang das sogenannte Kesselhaus auf dem Gelände der ehemaligen Schildkrötfabrik im Mannheimer Stadtteil Neckarau geplant. Die Stadt Mannheim erhofft sich durch die Ausstellung einen Pluspunkt für die Bewerbung als Kulturhauptstadt 2020. |
























































