| 10 Jahre Hauptstadtkulturfonds: 103 Millionen Euro vergeben |
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| Donnerstag, 11. Juni 2009 um 17:06 Uhr | ||
Berlin (dpa/bb) - Für Berlins Kultur-Staatssekretär André Schmitz ist der seit nunmehr zehn Jahren existierende und vom Bund finanzierte Hauptstadtkulturfonds aus der Berliner Kulturförderung «nicht mehr wegzudenken». In dem zurückliegenden Jahrzehnt seien über 1200 Projekte mit insgesamt rund 103 Millionen Euro gefördert worden, teilte Schmitz am Donnerstag in einer Presseerklärung mit. Jährlich stehen im Hauptstadtkulturfonds knapp zehn Millionen Euro zur Verfügung, womit vor allem Projekte der Freien Szene gefördert werden. «Es sind nicht so sehr die spektakulären und aufwendigen Unternehmungen, die zehn Jahre lang den Hauptstadtkulturfonds geprägt haben, sondern eher solche Projekte, die eigensinnig und überraschend und unvorhersehbar den Reichtum der Hauptstadtkultur ausmachen», betonte Schmitz. «Viel Sympathie für die Kleinen und für das noch nicht Erprobte.» Kurator des Hauptstadtkulturfonds ist seit einem Jahr Bernd Wilms, der frühere Intendant des Deutschen Theaters in Berlin. In seiner jüngsten Sitzung vergab er für 2010 in einer ersten Etappe rund drei Millionen Euro für 44 Projekte. Dazu gehören unter anderem das Ausstellungsprojekt «Migration macht Geschichte» in Friedrichshain- Kreuzberg (150 000 Euro), «Berlin meets Africa» vom Förderverein «jazzwerkstatt» Berlin-Brandenburg und das Ausstellungsprojekt «Kunsthändler in Berlin 1933-1945» vom «Aktiven Museum Faschismus und Widerstand». |
























































