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Freitag, 12. Juni 2009 um 17:28 Uhr |
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Pasewalk (dpa/mv) - Die Stadt Pasewalk soll 64 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs ein Kunstwerk aus Kriegstrümmern erhalten. Dabei handele es sich um eine begehbare Kugel, den «Pasewalk Phönix», sagte Bauamtsleiterin Monika Hänsel am Freitag der dpa. Die Skulptur werde im Durchmesser etwa 5,50 Meter groß sein. Initiator des «Pasewalk Phönix» ist der in Kanada lebende Installationskünstler Ernest Daetwyler. Es soll eine «große begehbare Sphäre entstehen, die die Zeugen der Vergangenheit erlebbar machen», begründete Daetwyler sein Engagement. Baubeginn soll Ende Juni sein. Pasewalk war zum Kriegsende 1945 zu rund 85 Prozent zerstört worden. Bauern fuhren die Trümmer mit ihren Pferdefuhrwerken in den Ortsteil Friedberg am Stadtrand, wo sie überwuchsen und noch liegen. Daetwyler fand sie, will sie reinigen und mittels eines Stahlkorsetts zu einer Kugel formen, sagte Hänsel. Diese könne auch ein Symbol für einen Neubeginn sein, hieß es. Ein ähnliches Kunstwerk, allerdings aus Holz, hat der gebürtige Schweizer bereits auf dem Waldkunstpfad bei Darmstadt errichtet.
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