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Freitag, 12. Juni 2009 um 18:30 Uhr |
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Berlin (dpa) - «Jetzt muss sich die Kultur warm anziehen.» Mit diesen Worten kommentierte der Geschäftsführer des Deutschen Kulturrates, Olaf Zimmermann, am Freitag die vom Bundesrat beschlossene Schuldenbremse in Bund und Ländern. «Um die gigantischen Einsparungen realisieren zu können, müssen Bund, Länder und Kommunen in den nächsten Jahren sparen, sparen, sparen. Dies wird durch die freigiebige Ausgabepolitik in der Wirtschaftskrise noch einmal verstärkt», meint die Spitzenorganisation der Bundeskulturverbände. Dabei sei die Kultur als sogenannte «freiwillige Ausgabe» in den öffentlichen Haushalten besonders gefährdet. Der Kulturrat forderte daher «politische Initiativen, um die Kulturförderung als Pflichtaufgabe der öffentlichen Hand festzuschreiben.»
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