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Montag, 15. Juni 2009 um 16:37 Uhr |
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Dresden/Chemnitz (dpa/sn) - Die mittelalterlichen Skulpturen in Sachsen sind künftig dauerhaft im Schloßbergmuseum Chemnitz zu sehen. Die Ausstellung «Gotische Skulptur in Sachsen» vereine von diesem Sonntag an Werke, die zuvor in der Albrechtsburg Meißen, dem Dresdner Albertinum sowie dem Chemnitzer Museum gezeigt wurden, teilten die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden am Montag mit. Zu den gut 65 der besten Stücke der Dresdner und Chemnitzer Kunstsammlungen gehören das berühmte Heilige Grab aus der Jacobikirche Chemnitz oder die romanische Madonna aus Otzdorf. Die Vereinigung der historischen Sammlungen ermögliche einen Überblick über die gotische Schnitzkunst Sachsens, hieß es. Die in kostbaren Farben gefassten Darstellungen von Christus, Maria und den Heiligen zeugen vom religiösen Leben seit dem Mittelalter und der sächsischen Geschichte. Dank des wirtschaftlichen Aufschwungs durch Bergbau und Handel wurden Kirchen vor allem im 15. Jahrhundert reich mit Altären und Andachtsbildern ausgestattet. Um 1500 machten Meister wie Peter Breuer oder «Meister H.W.» Sachsen zu einem der wichtigsten Zentren kirchlicher Kunst im deutschen Reich.
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