| Millionen-Geschenk für die Kunsthalle Emden |
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| Dienstag, 16. Juni 2009 um 17:17 Uhr | ||
Emden (dpa/lni) - Mit hochkarätiger Kunst im Wert von 4,5 Millionen Euro kann die Emder Kunsthalle ihre Sammlungen erweitern. Die Schenkung eines Privatsammlers, der nach Angaben des Museums vom Dienstag anonym bleiben will, umfasst 21 Werke von Georg Baselitz, Markus Lüpertz, Jörg Immendorff, A. R. Penck und Per Kirkeby. Die 13 Gemälde, darunter mehrteilige Werkgruppen, und acht Skulpturen sind zwischen 1960 und 1990 entstanden. Damit kann die Kunsthalle die Geschichte der Malerei in Deutschland im 20. Jahrhundert aus eigenen Beständen lückenlos dokumentieren. Wer Kunst verschenkt, möchte in der Regel als Mäzen beim Namen genannt werden. «In diesem ungewöhnlichen Fall war absolutes Stillschweigen über den Stifter die einzige Bedingung für die Schenkung», sagt der wissenschaftliche Leiter der Kunsthalle, Nils Ohlsen. Bei den 21 Werken handele es sich um einen Teil einer «außerhalb Ostfrieslands» beheimateten großen Sammlung. Die Schenkung sei eine «Anerkennung für das Profil, das die Kunsthalle in fast 25 Jahren erworben» habe. Die Klassische Moderne der Sammlung des Kunsthallengründers Henri Nannen und die informelle Malerei der Schenkung Otto van de Loo bildeten bislang die Schwerpunkte der hauseigenen Bestände. Wie die neuen Expressionisten mit Baselitz an der Spitze die Geschichte des Expressionismus vom Beginn des 20. Jahrhunderts fortgeschrieben haben, soll die erste offizielle Präsentation der neuen Bilder deutlich machen: Unter dem Titel «Rebellen und Söhne» steht eine Sommerausstellung, die das Museum am 27. Juni eröffnet. |
























































