| Keltische Kunstschätze in Bern |
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| Mittwoch, 17. Juni 2009 um 15:13 Uhr | ||
Bern (dpa) - Im Historischen Museum in Bern rückt die Ausstellung «Kunst der Kelten - 700 vor bis 700 nach Chr.» erstmals im deutschsprachigen Raum das künstlerische Schaffen dieses antiken Volkes in den Mittelpunkt. Die eigenständige Kreativität und Andersartigkeit der Kelten zeigt sich an etwa 450 Exponaten, an prachtvollem Schmuck, reich verzierten Gebrauchsgegenständen aus Bronze, Eisen, Silber und Gold, an Waffen und Kultobjekten aus ganz Europa. Die Ausstellung ist von diesem Donnerstag an bis zum 18. Oktober zu sehen. Präsentiert werden auch bislang noch nie ausgestellte Neufunde aus einem Heiligtum in Frankreich, aber auch die spektakuläre Grabausstattung des Fürsten von Hochdorf bei Stuttgart, die Deutschland zum ersten Mal verlassen hat. Die Ausstellung, die in enger Zusammenarbeit mit dem Landesmuseum Württemberg in Stuttgart entstand, veranschaulicht die Beziehungen der Kelten zu den mediterranen Hochkulturen und wertet ihre Kunst als «ersten Beitrag des Nordens an die europäische Kunstgeschichte». Modernste Ausstellungstechnik erleichtert es dem Besucher, sich in die Fülle komplexer Ornamente und rätselhafter Ranken und Spiralen einer Kunst einzusehen, die ihren Höhepunkt zwischen dem 5. und 3. Jahrhundert vor Christus erreichte. Zur Ausstellung ist ein reich bebildertes Begleitbuch «Kunst der Kelten» im Stuttgarter Belser Verlag erschienen, das auf mehr als 300 Seiten einen Überblick über die keltische Kunst von den Ursprüngen bis zum Niedergang bietet. |
























































