| Acht Sieger beim ersten NRW-Grafikpreis |
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| Mittwoch, 17. Juni 2009 um 15:15 Uhr | ||
Düsseldorf/Aachen (dpa/lnw) - Der erstmals vergebene Grafikpreis des Landes Nordrhein-Westfalen geht an acht Künstler. Die zum bundesweiten «Jahr der Grafik» neu geschaffene Auszeichnung für jüngere Künstler ist mit je 5000 Euro verbunden und soll auch künftig in unregelmäßigen Abständen vergeben werden, teilte die Kulturabteilung der Düsseldorfer Staatskanzlei am Mittwoch mit. Die prämierten Blätter der aus NRW stammenden Grafiker werden vom 27. Juni bis zum 30. August in der Sammlung «Kunst aus NRW» in Aachen- Kornelimünster ausgestellt. Alle Sieger-Arbeiten sollen auch in einer gemeinsamen Mappe zusammengefasst werden und der Landesregierung «für repräsentative Zwecke» zur Verfügung stehen.   Technisch wie stilistisch umfassen die prämierten Blätter ein breites Spektrum: Die mit ihren großformatigen Holzschnitten international bekannt gewordenen Kölner Künstler-Zwillinge Gert und Uwe Tobias collagieren in ihrem Wettbewerbsbeitrag aquarellierte Farbbahnen mit Farbflächen und einem Foto zu einer geometrischen Komposition. Die in Düsseldorf lebende Japanerin Maki Umehara überzeugte die Jury mit einem Siebdruck, der ein stark abstrahiertes Boot darstellt; die Radierung von Jan Schmidt aus Köln erscheint als organische Struktur und der Kölner Christian Aberle reichte einen surrealen «Gläsernen Berg» zum Wettbewerb ein.   In Traumwelten entführen auch Robert Elfgens Holzschnitt «ich und es», der einen goldene Tränen weinenden Fuchs darstellt, sowie die bühnenartigen Szenen als Linol-Drucke von Alexander Esters aus Neuss. Manuel Graf aus Düsseldorf kombiniert in seinem C-Print historische Architekturmotive mit Tanzszenen und in Simon Halfmeyers (Düsseldorf) Fotoradierung «Wild Island» erkannte die Jury ein «perforiertes Utopia».   Zeitgleich zur Ausstellung der Wettbewerbs-Sieger zeigt das Aachener Ludwig Forum als Beitrag zum Grafikjahr die Schau «Von Warhol bis Pettibon» mit einem Querschnitt an US-Kunst aus der Sammlung Ludwig. Grafik aus NRW-Museen präsentiert umfangreich auch die Kunsthalle in Rotterdam bis zum 13. September unter dem Titel «Von Dürer bis Kiefer». |
























































