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Donnerstag, 18. Juni 2009 um 17:04 Uhr |
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Dresden (dpa/sn) - Die Kulturstiftung des Freistaates hat in diesem Jahr für rund 169 000 Euro 46 Werke zeitgenössischer sächsischer Künstler angekauft. Erworben wurden Arbeiten von 28 meist an den beiden Kunsthochschulen in Dresden und Leipzig ausgebildeten Kunstschaffenden, die in engem Bezug zu Sachsen stehen, teilte die Stiftung am Donnerstag in Dresden mit. Die Werke zeigten, dass dort erfolgreich und auf hohem Niveau gearbeitet werde, hieß es. Insgesamt 37 Künstler hatten Gemälde, Installationen, Foto- und Papierarbeiten eingereicht. Durch die staatlichen Förderankäufe seit 1992 erhalten Nachwuchskünstler eine Art Gütesiegel, mit dem auf ihr Schaffen aufmerksam gemacht wird sowie die Entwicklung neuer künstlerischer Ausdrucksformen und der künstlerische Nachwuchs unterstützt werden. Die Arbeiten werden vom Kunstfonds betreut, der seit 2004 zu den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden gehört und inzwischen eine der bedeutendsten Sammlungen sächsischer Kunst seit 1945 verwaltet. Die Kollektion umfasst inzwischen über 23 000 Werke aller Genres der bildenden Kunst, darunter Malerei, Grafik, Skulptur, Fotografie, Kunstgewerbe, Konzept-, Video- und Installationskunst sowie Arbeiten im öffentlichen Raum. Sammlungsschwerpunkte sind die DDR- und zeitgenössische sächsische Kunst. Der Bestand wird systematisch um aktuelle Positionen bildender Kunst aller Sparten mit regionalem Bezug ergänzt. Sie ist in Einrichtungen und Behörden wie Ministerien oder den Landesvertretungen in Berlin und Brüssel zu sehen.
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