| Dortmunder Museum zeigt Berliner Impressionisten |
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| Donnerstag, 18. Juni 2009 um 17:05 Uhr | ||
Dortmund (dpa/lnw) - Ein Mädchen am Meer, ein Kinderporträt, ein Biergarten im Sommer: die Motive der Impressionisten zeigen bürgerlichen Alltag und Freude in der Freizeit. «Das private Umfeld ist ganz sensibel und fein in den Blick genommen worden», sagt Angelika Wesenberg von der Alten Nationalgalerie Berlin. Sie ist die Kuratorin einer Gemäldeausstellung in Dortmund, die von diesem Samstag an knapp zehn Monate lang 63 impressionistische Werke der 1898 gegründeten Berliner Künstlervereinigung «Secession» zeigt. Die Werke stammen aus dem Bestand der Nationalgalerie. Im Vordergrund stehen Exponate des sogenannten Dreigestirns des deutschen Impressionismus Lovis Corinth, Max Liebermann und Max Slevogt. Die Künstler hatten sich zusammengetan, um sich unabhängig zu machen von der Kunstpolitik von Kaiser Wilhelm II., für den Kunst pathetisch und erbaulich zu sein hatte, wie die Stadt Dortmund am Donnerstag mitteilte. «Im Vergleich dazu waren die Motive der Secessionskünstler unspektakulär - und damit eine kleine Sensation.» Die Schau im Museum für Kunst und Kulturgeschichte war im Frühjahr bereits in Würzburg zu sehen. Sie endet am 11. April 2010. Die Berliner Impressionisten bevorzugten helle Farben und freien Pinselstrich, sie konzentrierten sich auf Licht und farbige Schattierungen, um die Atmosphäre und die Flüchtigkeit des Moments einzufangen. «In ihren Werken scheint stets die Sonne zu scheinen», hieß es. Die Dortmunder Ausstellung ist nach Motiven gegliedert. Unter der Überschrift «Stadt und Umland» ist etwa Slevogts «Trabrennen» zu sehen. «Frauen, Kinder» zeigt Corinths «Lotte Roll», ein fröhliches Porträt eines spielenden Mädchens. Lieblingsmotiv der Impressionisten sei jedoch die Landschaft gewesen. Zu sehen ist etwa Liebermanns «Landschaft bei Noordwijk». |
























































