| Dubuffet-Retrospektive in München |
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| Donnerstag, 18. Juni 2009 um 17:09 Uhr | ||
München (dpa/lby) Gemälde und Skulpturen des Künstlers Jean Dubuffet stehen im Mittelpunkt einer Ausstellung in der Hypo- Kunsthalle in München. Unter dem Titel «Jean Dubuffet - Ein Leben im Laufschritt» werden von diesem Freitag an 150 Werke des französischen Malers (19011985) gezeigt. «Es ist die Geschwindigkeit seines Denkens, mit der er uns immer einen Schritt voraus ist», sagte Direktorin Christiane Lange am Donnerstag über Dubuffet und die nach seiner Biografie benannte Ausstellung. Die Schau sei eine streng chronologische Retrospektive des Schaffens des «Art Brut»-Begründers. Der Weinhändler-Sohn aus Le Havre gilt als einer der wichtigsten Pioniere der Malerei des 20. Jahrhunderts. Seine Bildsprache erinnert an Wandkritzeleien, naive Kindermalerei und Graffiti. Ausgangspunkt der Ausstellung ist Dubuffets Schaffensphase Mitte der 1940er Jahre. Gezeigt werden Werke aus vier Jahrzehnten. Zu den zunächst figurativen Bildern gesellen sich seine berühmten «Materialbilder» aus Gips, Teer und Ölfarbe. Von seinen Sahara-Reisen inspirierte Malereien sind ebenso zu sehen wie die Frauenleiber der Reihe «Corps de dames». Der Übergang zu den fantasievollen Skulpturen der «Hourloupe»-Serie ist fließend. Die Dubuffet-Ausstellung ist bis 30. August in der Hypo- Kunsthalle zu sehen. Parallel zeigt das Literaturhaus München die Ausstellung «Jean Dubuffet: ... das Papier beleben» mit literarischen Werken des Malers und Schriftstellers. Nach der großen Retrospektive in der bayerischen Landeshauptstadt werden von 29. September an bis 10. Januar 2010 einige der Gemälde und Papierarbeiten im Museum Lothar Fischer in Neumarkt in der Oberpfalz gezeigt. |
























































