| Schafhausen verteidigt deutschen Biennale-Pavillon |
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| Sonntag, 21. Juni 2009 um 10:58 Uhr | ||
Venedig (dpa/lhe) Der Kurator des von der Kritik überwiegend negativ beurteilten deutschen Pavillons auf der Kunstschau Biennale in Venedig hat sein Ausstellungskonzept verteidigt. Eine Auswertung von rund 750 Artikeln in der internationalen Presse habe gezeigt, dass der Pavillon außerhalb Deutschlands weit positiver aufgenommen wurde, sagte Nicolaus Schafhausen am Wochenende in Venedig. In Deutschland wurde unter anderem kritisiert, dass Schafhausen mit Liam Gillick einen britischen Künstler ausgewählt hat. Dieser hat eine aus rohem Holz gezimmerte Küche in den Pavillon eingebaut, auf einer Schrankecke sitzt eine sprechende ausgestopfte Katze. Er habe sich für «eine bewusste Brechung der nationalen Tradition» entschieden, sagte Schafhausen. Gillicks Arbeit sei «keine spontan emotional wahrnehmbare Kunst», sondern müsse als Gesamtkonzept wahrgenommen werden, dazu gehöre auch der gesprochene Text, der die Theorie dazu liefere. «Man muss sich damit auseinandersetzen.» |
























































