| «Residenz» für junge Künstler in Istanbul öffnet |
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| Montag, 22. Juni 2009 um 14:26 Uhr | ||
Düsseldorf/Köln (dpa/lnw) - Junge deutsche Kunst hat ein neues «Standbein» in Istanbul. Das Stipendiatenhaus Atelier Galata soll Künstlern aller Sparten aus Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen einen Arbeits-Aufenthalt am Bosporus ermöglichen. Dies teilten Sprecher der Kunststiftung NRW, der Stadt Köln sowie der Hochschule der Bildenden Künste Braunschweig (HBK) am Montag mit. In der «Künstlerresidenz» im Schatten des historischen Galata-Turmes werden ab sofort drei oder sechs Monate lang junge Künstler gemeinsam leben und arbeiten. Die ersten sechs Künstler seien bereits ausgewählt.
Die Artist-in-Residence-Programme würden von den drei Trägern für je zwei Stipendiaten unabhängig voneinander ausgeschrieben und vergeben, hieß es dazu. Sie sollen in der türkischen Metropole internationale Kontakte knüpfen und die Entwicklung der Kunstszene in Istanbul miterleben.
«Istanbul ist heute der "hot spot" der Kunst und die türkische Szene gehört zu den interessantesten der Welt», meinte Fritz Schaumann als Präsident der NRW-Kunststiftung. Daher sollen nicht nur zwei Stipendiaten aus NRW für jeweils sechs Monate nach Istanbul gehen, sondern im Gegenzug auch zwei türkische Künstler nach NRW kommen. Ziel des Stipendiums sei es auch, «dass die Kunstschaffenden nach ihrer Rückkehr neue Impulse in die Kölner Kunstszene einbringen», sagte Kölns Kulturdezernent Georg Quander zur neuen «Kunstbotschaft» der Stadt in Istanbul.
Die Hochschule für Bildende Künste Braunschweig schickt ebenfalls zwei Nachwuchs-Künstler «an die Schnittstelle von Orient und Okzident». Sie kommen künftig aus allen Studiengängen von der Freien Kunst bis zum Kommunikationsdesign oder der Medienwissenschaft. |
























































