| Museumsrundgang 23.06.09 |
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| Dienstag, 23. Juni 2009 um 05:10 Uhr | ||
Fotos von «Barry» Obama in Los Angeles
Los Angeles (dpa) - Seltene Fotos von Barack Obama im Alter von 20 Jahren werden erstmals in der Ausstellung «Barack Obama: The Freshman» öffentlich gezeigt. Die M + B Galerie in Los Angeles präsentiert die Schwarz-Weiß-Aufnahmen der ehemaligen Fotografie- Studentin Lisa Jack, die 1980 ihren damaligen Kommilitonen «Barry» Obama am kalifornischen Occidental College für ein Schulprojekt vor die Kamera holte. Das Charisma des jetzigen US-Präsidenten sei schon damals spürbar gewesen, heißt es in einer Mitteilung. Obama sei mit Schlagjeans, Lederbomberjacke, Zigaretten und einem flachen Strohhut - Sachen, die er für «cool» hielt - zu dem Shooting erschienen. Jack, heute Professorin für Psychologie, hielt die Fotonegative von 1980 bis jetzt unter Verschluss. Die Ausstellung ist bis Ende August zu sehen.
James Ensor im New Yorker MoMA
New York (dpa) - Gemälde, Zeichnungen und Drucke des belgischen Avantgarde-Künstlers James Ensor (1860-1949) zeigt das New Yorker Museum of Modern Art (MoMA). Ensor gilt als einflussreicher und künstlerisch wagemutiger Vertreter des Expressionismus im ausgehenden 19. und frühen 20. Jahrhundert. zu seinen Wergen gehören neben traditionellen Themen wie Stillleben, Landschaften und religiösem Symbolismus auch fantastische Szenen mit Masken, Skeletten und anderen verblüffenden Figuren. Die Ausstellung ist vom 28. Juni bis zum 21. September zu sehen.
John Lennon als Familienmensch - Schau in Liverpool
London (dpa) - John Lennon als Familienmensch: Eine Ausstellung in seiner Heimatstadt Liverpool soll ein anderes Licht auf den verstorbenen Ex-Beatle werfen. Dazu haben Lennons erste Frau Cynthia und ihr gemeinsamer Sohn Julian Andenken und Fotos aus dem Familienfundus zusammengetragen. Beide erklären dabei auch ihre Sicht der Dinge. «Als John Lennons Sohn aufzuwachsen, war ein holpriger Weg. Er war ein großartiges Talent, ein bemerkenswerter Mann, der für Liebe und Frieden einstand», betonte Julian Lennon. «Aber für mich war er ein Vater, den ich liebte und den ich vermisste, weil er so oft nicht da war.» Die Ausstellung «White Feather: The Spirit of Lennon» ist bis Ende Dezember im Beatles-Museum The Beatles Story zu sehen. Lennon wurde 1980 in New York erschossen.
Romantischer Realist: Waldmüller im Belvedere
Wien (dpa) - Ferdinand Georg Waldmüller (1793-1865), lange wenig beachteter österreichischer Maler, genießt heute - wegen seiner der Street-Fotografie nicht unähnlichen Malerei - großes Aufmerksamkeit. Im Unteren Belvedere in Wien sind bis zum 11. Oktober mehr als 120 seiner Werke zu sehen. Die Schilderungen des Alltags im Biedermeier üben im Zeitalter der schnellen Reportagefotografie einen ungewöhnlichen Reiz aus. Schließlich malte der Künstler mit feinstem Pinselstrich so präzise wie möglich, ob Kinder bei der Armenspeisung, Bauernfamilien nach der letzten Heiligen Ölung einer Sterbenden, oder die Bescherung einer reisenden Bettlerfamilie; stets sind seine Gemälde Momentaufnahmen, die sich zu einem extrem kontrastierenden Bild zur gängigen Ansicht des Biedermeiers zusammenfügen. Daneben verblassen die ausgestellten romantischen Landschaften Waldmüllers, der sich um die 1848 verhängte Zensur wenig scherte, ein wenig. Sehenswerte sind sie ebenso wie die realistischen Porträts insbesondere älterer Menschen, bei deren Darstellung er jede malerische «Verschönerung» vermied |
























































