| Druckgrafiken von Dürer bis Baselitz in Karlsruhe |
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| Donnerstag, 25. Juni 2009 um 19:42 Uhr | ||
Karlsruhe (dpa) - Eigene druckgrafische Schätze, die sonst im Depot verborgen sind, zeigt die Städtische Galerie Karlsruhe. Von Albrecht Dürer bis Georg Baselitz - nach Angaben des Museums sind zum «Jahr der Grafik» von diesem Samstag an (27. Juni) grafische Werke von 60 Künstlern aus fünf Jahrhunderten zu sehen. Die Ausstellung «Dürer, Rembrandt, Baselitz ... Meisterwerke der Druckgrafik» dauert bis zum 27. September.
Im Mittelpunkt stehen kostbare Kupferstiche und Radierungen von deutschen, französischen, italienischen und niederländischen Künstlern des 15. bis 18. Jahrhunderts. Sie stammen aus der Kollektion des Karlsruher Juristen Ferdinand Siegel (17831877), dessen Sammlung 1896 der Stadt Karlsruhe geschenkt wurde. Ein Teil der etwa 1800 Blätter umfassenden Siegelschen Sammlung war zuletzt 1985 in Karlsruhe zu sehen.
Nun laden Blätter von Martin Schongauer, Albrecht Dürer, Jacques Callot, Claude Lorrain, Annibale Carracci, Canaletto, Anthonis van Dyck, Rembrandt van Rijn und vielen anderen Meistern erneut dazu ein, längst vergangene Welten zu entdecken. Neben Bildnissen und Landschaften finden sich auch Genreszenen und Tierstücke. Eine kleine Auswahl an Arbeiten von HAP Grieshaber, Rudolf Schoofs, Shmuel Shapiro, Jörg Immendorff und Georg Baselitz schlägt den Bogen zum 20. Jahrhundert und zur Gegenwart.
2009 ist von den Grafischen Sammlungen in Deutschland, Österreich und der Schweiz zum «Jahr der Grafik» erklärt worden. Die aus der Tradition des Gravierens im Goldschmiedehandwerk entwickelte Technik des Kupferstichs erreichte um 1475 im Werk von Martin Schongauer einen ersten Höhepunkt. Schongauers Grafiken waren in ganz Europa verbreitet und übten auf Künstler wie Albrecht Dürer großen Einfluss aus. Dürer seinerseits setzte mit seinen technisch und künstlerisch herausragenden Kupferstichen für die Zeit um 1500 neue Maßstäbe. Etwa 20 Arbeiten von Schongauer und Dürer, darunter auch drei seiner meisterhaften Porträtstiche, bilden den Auftakt der Ausstellung. |
























































