| 300 Malereien und 1000 Fotos in der Emder Kunsthalle |
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| Freitag, 26. Juni 2009 um 19:12 Uhr | ||
Emden (dpa/lni) - Doppelausstellungen sind Sommertradition in der Kunsthalle Emden. Unter dem Titel «Rebellen & Söhne» werden vom 27. Juni bis 27. September 300 Gemälde von der klassischen Moderne bis zur Gegenwart gezeigt. Dazu kommt das Projekt «Thousands» des in Bremen lebenden koreanischen Foto- und Videokünstlers Kyungwoo Chun (40). Im Mittelpunkt stehen 1000 kleinformatige Porträts von Chinesen, die alle Chun (chin. Tausend) heißen. Anlass für die Spurensuche nach Namensvettern war ein chinesischer General namens Chun, der im 16. Jahrhundert zum Erzfeind Korea übergelaufen war.
In der Gemäldeschau mit den Glanzstücken aus eigenem Besitz wird erstmals das jüngste Millionen-Geschenk an die Kunsthalle in den Blickpunkt gerückt. Ein auf eigenen Wunsch anonym bleibender Privatsammler hatte vor kurzem dem von Henri Nannen gegründeten Museum 21 Gemälde, Bilderserien und Skulpturen von Georg Baselitz, Markus Lüpertz, Jörg Immendorff, A. R. Penck und Per Kirkeby übergeben.
Die Ausstellung vereint die malenden «Rebellen» vom Anfang des 20. Jahrhunderts mit ihren nachgeborenen «Söhnen» zu einer kontrastreichen Jahrhundert-Geschichte der deutschen Malerei. Voller Kontraste ist auch der Ausflug in Vergangenheit und Gegenwart fernöstlicher Fehden und Beziehungen. Passend zum kriegerischen Ahnherrn hat Chun Historienbilder mit Original-Rüstungen und -Waffen inszeniert. Sie bilden einen großformatigen Gegenpol zu den schlichten kleinen Porträts. |
























































