| Keine Ermittlungen wegen Modligliani-Schau |
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| Freitag, 26. Juni 2009 um 19:31 Uhr | ||
Bonn (dpa) - Die Bonner Staatsanwaltschaft hat Berichte über Ermittlungen wegen der Modigliani-Ausstellung in der Bundeskunsthalle zurückgewiesen. Die Behörde führe keine Ermittlungen, sagte Sprecher Fred Apostel am Freitag auf Anfrage. Mehrere Medien hatten berichtet, in der noch bis zum 30. August dauernden Ausstellung sei die Echtheit mehrerer gezeigter Bilder fragwürdig. Die Staatsanwaltschaft ermittele insbesondere, weil dazu auch ein Werk zähle, das nur dort hänge, um anschließend verkauft zu werden. In einer Stellungnahme der Bundeskunsthalle hieß es, von Anfang an sei die Problematik der Fälschungen von Modigliani-Werken intensiv und offensiv thematisiert worden.
«Jeder, der an eine Modigliani-Ausstellung herangeht, weiß, dass es mehr Fälschungen als Originale gibt», sagte der Intendant der Bundeskunsthalle, Robert Fleck. Es sei alles daran gesetzt worden, trotz der schwierigen Sachlage zum Werk Modiglianis, die in der Museumsszene wohlbekannt sei, eine Auswahl zustande zu bringen, die so weit als möglich Fälschungen und zugeschriebene Werke ausschließt. |
























































