| Baselitz, Penck & Co: Zeichnungen zeigen den Weg |
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| Samstag, 27. Juni 2009 um 09:40 Uhr | ||
Oberhausen (dpa/lnw) - Die Künstler Georg Baselitz, Markus Lüpertz oder A.R. Penck gehören seit langem zu den wichtigsten Vertretern der neuen Malerei in Deutschland. Einblicke in die frühen Schaffensjahre dieser Künstlerriege gibt von Sonntag an (bis 6. September) eine Ausstellung in der Ludwig Galerie Schloss Oberhausen. Rund 150 Zeichnungen zeigen in der Schau «Baselitz, Lüpertz, Penck & Co.» die Entwicklungslinien, die die vor allem als Maler hochgeschätzten Künstler zu ihrem jeweils sehr persönlichen Stil geführt haben.
Grundstock der Schau sind ganze Konvolute von Zeichnungen, die das Sammlerpaar Peter und Irene Ludwig in frühen Jahren von den drei Künstlern erworben hat. Hierzu gehört das zu Schraffuren aufgelöste Blatt «Wacholderbüsche» (1970) von Baselitz: Um seine Motive der realistischen Darstellung zu entrücken, drehte er seine Welt einfach auf den Kopf.
Penck entwickelt - Piktogrammen ähnlich - in seinen Werken ein System von Zeichen, die fortan etwa als dürre Strichmännchen seine Bilder bevölkern. Markus Lüpertz schafft im neo-expressiven Stil und kraftvollen Farben eine eigene Symbolwelt, die an die Grenze der Abstraktion führt. |
























































