| Museumsrundgang 30.06.09 |
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| Dienstag, 30. Juni 2009 um 04:52 Uhr | ||
Kunstzeichnungen des Mittelalters im New Yorker Met-Museum
New York (dpa) - Anspruchsvolle Kunstzeichnungen waren keine Entwicklung der Renaissance - auch schon im Mittelalter gab es eindrucksvolle Könner. Das New Yorker Metropolitan Museum of Art hat unter dem Titel «Pen and Parchment: Drawing in the Middle Ages» (Feder und Pergament: Zeichnung im Mittelalter) rund 50 Arbeiten zusammengetragen, die das demonstrieren. Zu sehen sind Werke aus den Skriptorien der Klöster im neunten Jahrhundert ebenso wie vom französischen Königshof des 14. Jahrhunderts. Die ausgestellten Skizzenbücher und Manuskripte stammen aus amerikanischen und europäischen Museen sowie Universitäts- und Klosterbibliotheken. Die Ausstellung ist bis zum 23. August zu sehen.
Tate Britain beschäftigt sich mit Sammel-Bedürfnis
London (dpa) - Alltägliche Dinge wie Kassenbons und Glasvitrinen füllen derzeit mehrere Räume in der Londoner Tate Britain. Unter dem Titel «Classified: Contemporary Art at Tate Britain» befasst sich die Ausstellung mit dem menschlichen Urbedürfnis, Dinge zu sammeln, zu ordnen und zu klassifizieren, um somit Zusammenhänge verstehen und deuten zu können. 15 zeitgenössische Künstler, darunter Damien Hirst, Jake und Dinos Chapman und Rebecca Warren, gewähren dem Betrachter Einblick in ihre Methoden des Kodierens und Interpretierens. Damit verweisen sie gleichzeitig auf die Rolle des Museums als Ort, an dem Kunst gesammelt, sortiert und ausgestellt wird. Highlight der Schau ist Hirsts «Pharmacy» von 1992 - eine Nachahmung einer Apotheke in Originalgröße. Zu sehen ist sie noch bis zum 23. August. Der Eintritt ist frei.
«Goldene 20er Jahre» aus der Sicht eines Picasso-Freundes
Barcelona (dpa) - Kees van Dongen gilt als einer der bedeutendsten Künstler der 20er und 30er Jahre. Dennoch ist der Niederländer in Spanien weitgehend unbekannt. Die letzte größere Ausstellung seiner Werken liegt fast 100 Jahre zurück. Nun zeigt das Picasso- Museum in Barcelona eine größere Retrospektive. Das Schwergewicht liegt auf der Freundschaft des Niederländers mit Pablo Picasso. Beide waren mit ihren Werkstätten in Paris zeitweise Nachbarn und teilten die Faszination für die Welt der Prostituierten. Die Werke des Niederländers zeichnen sich durch kühne Pinselführung und lebhafte Farben aus. Van Dongen (1877-1968) war ein Mitglied der Dresdner Künstlergruppe «Die Brücke» und gehörte der nachimpressionistischen Stilrichtung des Fauvismus an. Er porträtierte zunächst bevorzugt Tänzerinnen und Sängerinnen. Später illustrierte er mit dekorativer Pracht das Leben in den «goldenen 20er Jahren». Die Ausstellung ist bis zum 27. September zu sehen. |
























































