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Sonntag, 01. März 2009 um 11:14 Uhr |
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Maler, Malerei
«Es wird eine Form der Stiftung sein, eine Akademie im klassischen Sinne, die auch mit Literatur zu tun haben wird, mit Musik, die eine eigene Zeitschrift herausgeben wird», sagte der 1941 geborene Maler der «Berliner Morgenpost» (Samstag). Demnach geht es dem scheidenden Rektor der Düsseldorfer Kunstakademie bei dem Projekt um die «Behauptung der Malerei und Bildhauerei» gegen die Neuen Medien.
«Das Höchste, was es für mich gibt, ist das Bildermalen. Es ist sehr viel einfacher, mit irgendwelchen Hilfsmitteln etwas zu erzeugen, als mit dieser furchtbaren Einsamkeit von Pinsel und weißer Leinwand (...)», sagte er in dem Interview. Kennzeichen der oft großflächigen und in Bilderserien entstehenden Malerei von Lüpertz, der sich gern als «Malerfürst» bezeichnet, ist eine neoexpressive und gegenständliche Darstellungsweise.
Warum strebt er Potsdam als Sitz der Kunstschule an? Die brandenburgische Landeshauptstadt sei ein atmosphärischer Ort, der dafür geradezu ideal sei, erklärte der Maler. Potsdam sei eine Stadt, die unheimlich Furore mache und die eine sentimentale, romantische Beziehung zu Berlin habe.
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