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Montag, 02. März 2009 um 06:58 Uhr |
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Kunsthalle, Rostock, Neumann
Der 47-jährige Zahnarzt Jörg-Uwe Neumann, Vorsitzender des Betreibervereins «Pro Kunsthalle», will aus der abseits des Stadtzentrums gelegenen Halle wieder einen «lebendigen Ort» machen, wie er der dpa am Sonntag sagte. Dabei gebe es eine klare inhaltliche Aussage: Zum einen werde mit der Sammlung des Hauses gearbeitet. Dabei handele es sich hauptsächlich um Werke der klassischen Moderne und Kunst aus dem Ostseeraum. Zum anderen wolle er künftig verstärkt junge zeitgenössische Kunst präsentieren. Der Eintritt in die Halle bleibe weiter frei.
Mit Konzerten, Lesungen und Kunstnächten soll die Halle wieder mehr Aufmerksamkeit bei den Rostockern erhalten, sagte Neumann. Das gastronomische Angebot werde verbessert, um damit eine weitere Einnahmequelle erschließen zu können. Wesentliche neue Akzente könnten erst ab dem kommenden Jahr zu beobachten sein, für das Jahr 2009 seien die Planungen weitgehend abgeschlossen, sagte er. Sein Vertrag mit der Stadt laufe zunächst drei Jahre lang.
Er wolle versuchen, dass die Kunsthalle in das Konjunkturprogramm der Stadt aufgenommen werde. Die Halle müsse saniert werden, beispielsweise sei sie nicht behindertengerecht ausgebaut. «Die Kunsthalle kann man zu einem Juwel machen», betonte Neumann. Es sei von Vorteil, dass der Verein «Pro Kunsthalle» flexibler agieren könne als eine Stadtverwaltung.
(Internet: www.kunsthallerostock.de)
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