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Dienstag, 03. März 2009 um 07:23 Uhr |
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Feininger, Verein
Das gelte hauptsächlich für die Gewinnung von Sponsoren, sagte Geschäftsführer Hans Jürgen Giese am Montag anlässlich des 15- jährigen Vereinsjubiläums. Der Verein arbeitet seit seiner Gründung im Februar 1994 eng mit Sponsoren zur Finanzierung etwa von Ausstellungen zusammen. «Verglichen mit anderen weht uns der Wind aber nicht so stark ins Gesicht», sagte Giese. Der Verein hat sich vor allem als Betreiber des 1995 eröffneten Kunsthauses Apolda einen Namen gemacht.
Mehr als 325 000 Besucher sahen seitdem Ausstellungen unter anderem von Camille Claudel, Lyonel Feininger, Hermann Hesse oder Francisco de Goya Henri und Toulouse-Lautrec. Neben dem Verein waren auch die Stadt Apolda und der Kreis Weimarer Land Veranstalter. Zur Zeit sind 147 Arbeiten des als Wegbereiter des Bauhauses und der Abstraktion geltenden Adolf Hoelzel (1853-1934) zu sehen. Höhepunkt des Jahres ist vom 13. September bis 20. Dezember die Ausstellung «Feininger und das Bauhaus».
Zu den Avantgarde-Projekten gehören auch der vor etwa zehn Jahren errichtete Feininger-Turm an der Abfahrt Mellingen der Autobahn 4. Die 18 Meter hohe Konstruktion aus Stahl und Bambusrohren ist der von Feininger gemalten Mellinger Dorfkirche nachempfunden. Zudem richtet der 2001 mit dem Thüringer Kunstpreis geehrte Verein jährlich das Feininger-Schülerpleinair, einen Workshop für künstlerisch begabte Kinder, aus. Dem Kunstverein gehören 126 Mitglieder überwiegend aus Thüringen an.
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