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Mittwoch, 04. März 2009 um 07:27 Uhr |
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Kunst, Wohnungen, Werke
Möglich sei etwa, sein Wohnzimmer, seinen Arbeitsraum oder seinen Keller zur Verfügung zu stellen, sagte der künstlerische Leiter und Initiator der Biennale, Matthias Wagner K rpt Wagner K am Dienstag in Bergkamen.
Bei der Biennale vom 28. März bis zum 27. Mai 2010 sollen die Kunstwerke in 60 Wohnungen und Häusern unter dem Motto «open light in private spaces» gezeigt werden. Die Kunst wird in Bergkamen, Bönen, Fröndenberg, Hamm, Lünen und Unna zu sehen sein. Ausstellen werden 60 international renommierte Künstler wie Angela Bulloch, Jenny Holzer, Mischa Kuball oder Rosemarie Trockel. Sie wollen bereits vorhandene Werke zur Verfügung stellen oder Projekte eigens für die Wohnungen oder Häuser anfertigen.
Die Wohnungen sollen während der Ausstellung jeden zweiten Tag von 10 bis 18 Uhr geöffnet sein. Die ganze Zeit über ist ein Betreuer anwesend. Ein Busshuttle soll die Kunstinteressierten von Ort zu Ort fahren. «Mindestens zwei Tage braucht man, um alle Werke zu sehen», sagte Wagner K (47), der seit 2002 künstlerischer Leiter des Kulturprojekts «Hellweg - ein Lichtweg» ist. Die Biennale soll künftig alle zwei Jahre an einem anderen Ort in Nordrhein-Westfalen mit jeweils einem anderen künstlerischen Leiter stattfinden.
Wagner K berichtete von einem ähnlichen Projekt, das der Kurator Jan Hoets 1986 in Gent geleitet hatte und bei dem ebenfalls Kunst in privaten Räumen gezeigt wurde. Dabei hätten sich Freundschaften zwischen den Künstlern und den Bewohnern ergeben. Teilweise hätten die Künstler ihre Werke anschließend sogar in den Wohnungen gelassen. Hoet, Leiter der Documenta IX von 1992, ist Ehrenpräsident der ersten Lichtkunst-Biennale.
(Internet: www.biennale-lichtkunst.de)
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