|
Mittwoch, 04. März 2009 um 20:36 Uhr |
|
Kunst, Bernau
Der 42-Jährige werde für seine künstlerische Vielfalt ausgezeichnet, teilte Kunststaatssekretär Dietrich Birk (CDU) am Mittwoch in Stuttgart mit. Der in Esslingen geborene Rehberger leiste mit seinen Werken einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung der neueren Kunst und finde damit überregionale Anerkennung. Die nach dem Maler Hans Thoma (1839-1924) benannte Auszeichnung gibt es seit 1949. Sie wird alle zwei Jahre verliehen und ist mit 25 000 Euro dotiert. Rehberger erhält den Preis am 9. August in der Schwarzwald-Gemeinde Bernau (Kreis Waldshut).
Rehbergers umfangreiches Wirken umfasse Malerei, Zeichnung, Skulptur, Rauminstallation sowie Video, sagte Birk. Es verbinde Kunst mit Design. Zudem werde die Innenarchitektur eingebunden.
Rehberger hat an der Hochschule für Bildende Künste in Frankfurt am Main, der Städelschule, studiert. Seit 2001 ist er dort Professor für Bildhauerei. Gleichzeitig ist er stellvertretender Direktor der Hochschule. Seine Werke werden vom 9. August zum 20. September im Hans-Thoma-Kunstmuseum in Bernau zu sehen sein.
Thoma, Namensgeber dieses Landespreises für Bildende Kunst in Baden-Württemberg, war ein bekannter Maler, Grafiker, Akademie- und Galeriedirektor. Er wurde in Bernau geboren und starb in Karlsruhe. Ausgezeichnet werden Künstler, deren Schaffen einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung der neueren Kunst leistet.
Die Preisträger müssen in Baden-Württemberg geboren sein oder einen Schwerpunkt im Land haben. Bislang ging der Hans-Thoma-Preis unter anderem an Otto Dix, Anselm Kiefer, Fritz Schwegler, Helmut Dorner, Micha Ullman, Silvia Bächli und Rolf-Gunter Dienst.
(Internet: www.hans-thoma-museum.de)
|