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Abstrakte Kunst


von Michael Külbel




artefacti® - Dies ist der Onlineshop des Altenburger Künstlers Michael Külbel. Hier können Sie die abstrakte Kunst des Künstlers direkt erwerben. Jedes Bild ein Unikat. Kein Bild wird mehrfach angefertigt. Der Künstler verfügt über eine aussagekräftige Vita, hatte zahlreiche Ausstellungen und einige Großprojekte. Mehr über den Künstler und seine abstrakte Kunst erfahren Sie auf seiner website www.mk4art.de

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Kunst & Kultur

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Von Krise keine Spur - «art Karlsruhe» optimistisch PDF Drucken E-Mail
Donnerstag, 05. März 2009 um 07:19 Uhr

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Karlsruhe, Kunst, Messe, Schrade


«Ich gehe davon aus, dass wir in diesem Jahr so viele Besucher begrüßen können wie nie zuvor», sagte Messe-Kurator Ewald Karl Schrade am Mittwoch zum Auftakt der Präsentation für Werke der Klassischen Moderne und Gegenwartskunst. Außerdem rechnet der Galerist für die Bilanz 2009 mit «seriösem Wachstum» und schwarzen Zahlen». Unter dem Motto «Garantiert gute Kunst!» zeigen vom 5. bis 8. März insgesamt 212 Aussteller auf der «art» ihre Gemälde, Skulpturen und Fotografien in der Messe Karlsruhe.

Während sich andere Kunstmessen schwertun mit Besucherzahlen und Image hat Karlsruhe nach Ansicht Schrades Erfolg wegen seiner mehr oder weniger traditionellen Vorgaben. Es sei wichtiger, ein wiedererkennbares Angebot zu unterbreiten. Außerdem sei die «art» nicht auf Spekulationsobjekte und Kunstanlagen spezialisiert, sondern orientiere sich eher an Kunstsammlern und Liebhabern als an Anlageberatern und kurzfristig denkenden Art-Fonds-Managern.

Der Besucherrekord des vergangenen Jahres von 38 000 Kunstfreunden werde «mindestens» erreicht, meinte der Messe-Kurator. Erstmals wird Kunst in allen vier Karlsruher Hallen angeboten. Insgesamt hatten sich 350 Aussteller für die Messe beworben.

Im Mittelpunkt der sechsten art-Auflage steht laut Schrade das «bewährte Konzept der ausgewogenen Präsenz von Malerei und Plastik aus Klassischer Moderne und Gegenwart». Bereits zum zweiten Mal stiften das Land Baden Württemberg und die Stadt Karlsruhe den art Karlsruhe-Preis, der an diesem Freitag (6. März) den Künstler und die Galerie mit der schönsten Einzelpräsentation prämiert. Außerdem erhält der Hamburger Künstler Friedrich Einhoff den Hans-Platschek- Preis für Kunst und Schrift (Donnerstag/5. März). Der Preis für experimentierfreudige Künstler ist mit 5000 Euro dotiert und wird zum zweiten Mal verliehen. Er erinnert an den deutschen Maler und Publizisten Hans Platschek (1923- 2000), der seine Heimat auf der documenta in Kassel und auf der Biennale in Venedig vertrat.

(Internet: www.art-karlsruhe.de)


Zum Kuckuck: die «art Karlsruhe» strotzt immer noch vor Rekorden

Von Martin Oversohl, dpa

Rheinstetten (dpa/lsw) - Nur wenige Schritte durch die Messehalle und schon bleibt der Blick hängen an dem, was die «art Karlsruhe» auch in diesem Jahr auszeichnet. Aufgereiht ticken da ein gutes Dutzend grellbunter Kuckucksuhren in rosa, neongelb und grün um die Wette, verziert mit Calamares, Handgranaten oder Spraydosen aus handgeschnitztem Holz. Der Witz, gepaart mit Originalität, regionalem Charakter und erschwinglichen Preisen ist es, was auch in diesem Jahr wieder Tausende bei der sechsten Auflage der Messe durch die Hallen ziehen lässt. Von Finanzkrise und Messesterben ist dabei nur wenig zu spüren - die  «art» rechnet nach ihrem Auftakt am Mittwoch gleich mit mehreren Rekorden.

«Ich gehe davon aus, dass wir in diesem Jahr so viele Besucher begrüßen können wie nie zuvor», sagt Ewald Karl Schrade, der die Präsentation der Werke der Klassischen Moderne und Gegenwartskunst von Beginn an kuratiert. Der Galerist rechnet für die Bilanz 2009 mit «seriösem Wachstum». Das ist nicht ganz selbstverständlich: «Die europäische Konkurrenz ist abgebröckelt», erläutert der Freiburger Kunstkritiker Hans-Joachim Müller. «Köln tut sich schwer, Berlin sucht nach seinem Stil und Frankfurt ist friedlich eingeschlafen.»

In Karlsruhe musste dagegen jeder dritte Galerist bei seiner diesjährigen Bewerbung eine Absage einstecken. Unter dem Motto «Garantiert gute Kunst!» zeigen nun insgesamt 212 Aussteller vom 5. bis 8. März ihre Gemälde, Skulpturen und Fotografien in der Messe Karlsruhe. Rund 15 000 Werke warten auf potenzielle Käufer, wie stets in einem sehr breiten Preisrahmen zwischen wenigen hundert Euro und etwa 2,7 Millionen Euro. Viele prominente Künstlernamen finden sich auf der Liste, darunter Joseph Beuys und Jürgen Brodwulf, Horst Janssen und Pablo Picasso, Marc Chagall, Otto Dix, Klaus Fußmann und Max Ackermann. Wie Farbkleckse wirken da junge Künstler wie Stefan Strumbel aus Offenburg, der neben den grellen Kuckucksuhren auch gleich noch ein gemaltes Schwarzwaldmädel mit einer Flinte bewaffnet hat. «Ich habe ein Kulturgut gesucht, an dem man erkennt, aus welcher Region ich stamme», erklärt er.

Während sich andere Kunstmessen schwertun mit Besucherzahlen und Image hat Karlsruhe nach Ansicht von Kurator Schrade Erfolg wegen seiner mehr oder weniger traditionellen Vorgaben. «Ich setze auf Kontinuität und ein klares Konzept», erklärte der Galerist, der mit seinem Angebot ebenfalls auf der «art» vertreten ist. «Und wir bleiben auf dem Teppich.» Es sei wichtiger, ein wiedererkennbares Angebot zu unterbreiten. Außerdem sei die «art» nicht auf Spekulationsobjekte und Kunstanlagen spezialisiert, sondern orientiere sich eher an Kunstsammlern und Liebhabern. «In der Krise des Marktes sind die Ausgewogenheit des Angebots und das mittelständische Preisniveau Garanten für gute Umsätze», sagt Schrade.

Der Besucherrekord des vergangenen Jahres von 38 000 Kunstfreunden wird nach seiner Schätzung «mindestens» erreicht. Ausreichend Platz wäre vorhanden, erstmals wird Kunst in allen vier Karlsruher Hallen angeboten. Im Mittelpunkt der Schau steht auch bei der neuen art-Auflage das «bewährte Konzept der ausgewogenen Präsenz von Malerei und Plastik aus Klassischer Moderne und Gegenwart» (Schrade). Zu sehen sind unter anderem mehr als 20 Aussteller von Editionen, Grafiken und Fotografien sowie eine Sonderschau zur Berliner Sammlung zeitgenössischer Fotografie von Arthur de Ganay. Außerdem können 15 vom Senat geförderte Galerien aus der Hauptstadt zum ersten Mal auf jeweils 25 Quadratmetern eine sogenannte One-Artist-Show ausrichten.

Die Messe ist von Donnerstag bis Samstag von 12.00 bis 20.00 Uhr, am Sonntag von 11.00 bis 19.00 Uhr geöffnet. Die Tageskarte kostet 14 Euro, ermäßigt 10 Euro. Ein Katalog ist für 15 Euro zu erhalten.


(Internet: www.art-karlsruhe.de)



Tags: karlsruhe  messe  schrade  euro  art  abstrakte kunst  
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