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Abstrakte Kunst


von Michael Külbel




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Kunst & Kultur

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Neues Museum auf der Museumsinsel übergeben - Eröffnung im Oktober PDF Drucken E-Mail
Freitag, 06. März 2009 um 07:40 Uhr

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Chipperfield, Museum, Museumsinsel

 

Vom 16. Oktober an sollen die ägyptischen Sammlungen mit der Büste von Königin Nofretete sowie das Museum für Alt- und Frühgeschichte wieder in den vom britischen Stararchitekten David Chipperfield renovierten Bau ziehen. «Ich übergebe ungerne den Schlüssel nach elf Jahren Arbeit», sagte Chipperfield. Bis zum Jahr 2026 sollen das Pergamonmuseum sowie das Alte Museum restauriert werden. Das noch leerstehende Gebäude öffnet an diesem Freitag zu drei Tagen der offenen Tür.

Nach der Wiedereröffnung der Alten Nationalgalerie 2001 und dem Bodemuseum im Jahr 2006 sind nun drei von fünf Bauten des UNESCO- Weltkulturerbes Museumsinsel wieder renoviert. Chipperfield hat außerdem das Eingangsgebäude für den Museumskomplex entworfen, dessen Bau zwischen Kupfergraben und Neuen Museum 2010 beginnen soll.

Bei der «archäologischen Restaurierung» beließen Chipperfield und sein Architektenteam die Spuren der Kriegsschäden und der Jahrzehnte langen Verwitterung. «Wir wollten aber vor allem den Originalbau erhalten wie er von Friedrich-August Stüler konzipiert wurde», sagte der Architekt. Angesichts der vielen «Bausünden» nach dem Zweiten Weltkrieg sei es ein Glücksfall, dass das Neue Museum erst jetzt und nicht schon in den 50er oder 60er Jahren restauriert wurde, sagte Chipperfield.

Es sei ein «Wunder», dass angesichts des «barbarischen Umgangs» der DDR-Führung mit dem im Krieg beschädigten Schloss, das Neue Museum überhaupt erhalten blieb, sagte Kulturstaatsminister Bernd Neumann (CDU). Nach langwierigen Debatten sei es gelungen, «einen Meilenstein des Klassizismus und der industriellen Bauweise» zu erhalten.

Die Museumsinsel sei mit Abstand das größte Bauprojekt der Bundesrepublik, betonte Bundesbauminister Wolfgang Tiefensee (SPD). Der Bund habe schon eine Milliarde Euro in die Museumsinsel investiert. Das Neue Museum sei nun das dritte sanierte Haus auf der Insel. Damit seien von Oktober an alle fünf Kunsttempel auf dem UNESCO-Weltkulturerbe wieder zugänglich, sagte der Präsident der Stiftung Preußischer Kulturbesitz, Hermann Parzinger.

Architektonisches Glanzstück des von 1843 bis 1855 errichteten Gebäudes des Architekten und Schinkel-Schülers Friedrich August Stüler (1800-1865) war das als Festsaal gestaltete Treppenhaus mit offenem Dachstuhl. Chipperfield hat das Treppenhaus in einer zeitgenössischen Architektursprache wieder hergestellt.

Das Neue Museum auf der Berliner Museumsinsel



Berlin (dpa) - Mehr als 60 Jahre nach den verheerenden Kriegsschäden ist der Wiederaufbau des Neuen Museums auf der Museumsinsel vollendet. Bereits kurz nach dem Mauerfall hatten die Arbeiten in dem ungenutzten Gebäude begonnen. Die Kosten für den Wiederaufbau beliefen sich auf 200 Millionen Euro. In dem vom britischen Architekten David Chipperfield wiederhergestellten Gebäude sollen im Oktober die archäologischen Sammlungen aus Ägypten mit der Büste der Königin Nofretete sowie das Museum für Vor- und Frühgeschichte unterkommen.

Architektonisches Glanzstück des von 1843 bis 1855 errichteten Gebäudes von Architekt und Schinkel-Schüler Friedrich August Stüler (1800-1865) war das als Festsaal gestaltete Treppenhaus mit offenem Dachstuhl, das im Krieg zerstört wurde. Chipperfield hat das Treppenhaus in einer zeitgenössischen Architektursprache wieder hergestellt.

Nach der 2001 fertiggestellten Alten Nationalgalerie und dem Bodemuseum (2006) sind nun drei von fünf Bauten des Unesco- Weltkulturerbes Museumsinsel wieder restauriert. Das Pergamon-Museum und Schinkels Altes Museums gegenüber dem Berliner Dom sollen bis 2026 fertiggestellt werden. Außerdem hat Chipperfield ein Eingangsgebäude für den Museumskomplex entworfen, der zwischen dem Kupfergraben und dem Neuen Museum errichtet werden soll.



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