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Neue Museum, Berlin Die Warteschlange kringelte sich am Freitag zeitweise 600 Meter weit am Alten Museum vorbei und durch die engen Wege des Lustgartens. Laut Besucherdienst der Staatlichen Museen zu Berlin besichtigten bis zum frühen Nachmittag bereits 6000 Besucher die Räume des Museums. Bis zur Schließung um 18.00 Uhr soll die Besucherzahl von 10 000 geknackt werden. «Obwohl die Menschen im Regenwetter warten müssen, ist die Stimmung prima,» sagte Christoffer Richartz von Besucherdienst. «Das Publikum ist ausgesprochen begeistert von dem Museum.»
Das Besondere: Die Aussicht, noch vollkommen leere Räume zu besichtigen, lockte die meist älteren Besucher auf die Museumsinsel. «Mich reizt es, einmal die Hallen ohne Exponate und ohne große Vitrinen sehen zu können», sagte Heinrich Burchard, ein Architekt aus Berlin der dpa. «Nach der Wiedereröffnung im Herbst ist das wahrscheinlich nie wieder möglich.» In einer dicken Jacke, mit Schirm über dem Kopf und einer Tageszeitung in der Hand wartete auch Karl- Heinz Nöll rund 40 Minuten auf Einlass. «Ich gehe seit Jahrzehnten an diesem Gebäude vorbei - endlich darf ich auch mal hinein», sagte der Pankower.
Das Neue Museum kann bis einschließlich Sonntag, 8. März, jeweils von 10.00 bis 18.00 Uhr besichtigt werden, der Eintritt ist kostenlos. Anschließend schließt das Museum wieder und wird am 16. Oktober mit gefüllten Ausstellungsräumen wiedereröffnet. Das Museum war im Zweiten Weltkrieg stark zerstört worden und seit 70 Jahren geschlossen. Ab 2003 wurde die Ruine unter Leitung des Architekten David Chipperfield wiederhergestellt.
(Internet: www.mauerfall09.de)
Großer Ansturm auf das Neue Museum in Berlin
Berlin (dpa) - Schlangestehen für ein leeres Museum: Vor dem frisch renovierten Neuen Museum in Berlin stauten sich am ersten Tag der offenen Tür die Menschen. Schon Stunden vor der Öffnung am Freitagmorgen warteten hunderte Interessierte entlang der Arkaden vor dem Gebäude. Am Mittag reichte die Schlange 600 Meter weit am Alten Museum vorbei bis in den Lustgarten - mit Wartezeiten von zwei Stunden.
Die Aussicht, noch vollkommen leere Räume zu besichtigen, lockte die meist älteren Berliner und Touristen trotz Regenwetters auf die Museumsinsel. «Mich reizt es, einmal die Hallen ohne Exponate und ohne großen Vitrinen sehen zu können», sagte Heinrich Burchard, ein Architekt aus Berlin, der dpa. «Nach der Wiedereröffnung im Herbst ist das wahrscheinlich nie wieder möglich.»
Um dem Ansturm gerecht zu werden, durften die ersten Besucher am Morgen schon eine halbe Stunde früher als geplant in die Räume. Ordner verteilten unter den Wartenden Info-Blätter zum Neuen Museum. Besucherzahlen konnte die Museumsleitung auf Anfrage zunächst noch nicht nennen.
Das Neue Museum kann bis einschließlich Sonntag, 8. März, jeweils von 10.00 bis 18.00 Uhr besichtigt werden. Anschließend schließt das Museum wieder und wird am 16. Oktober mit gefüllten Ausstellungsräumen wiedereröffnet. Das Museum war im Zweiten Weltkrieg stark zerstört worden und wurde nun unter Leitung des Architekten David Chipperfield wiederhergestellt.
(Internet: www.mauerfall09.de)
Neue Museum, Berlin
Die Warteschlange kringelte sich am Freitag zeitweise 600 Meter weit am Alten Museum vorbei und durch die engen Wege des Lustgartens. Laut Besucherdienst der Staatlichen Museen zu Berlin besichtigten bis zum frühen Nachmittag bereits 6000 Besucher die Räume des Museums. Bis zur Schließung um 18.00 Uhr soll die Besucherzahl von 10 000 geknackt werden. «Obwohl die Menschen im Regenwetter warten müssen, ist die Stimmung prima,» sagte Christoffer Richartz von Besucherdienst. «Das Publikum ist ausgesprochen begeistert von dem Museum.»
Das Besondere: Die Aussicht, noch vollkommen leere Räume zu besichtigen, lockte die meist älteren Besucher auf die Museumsinsel. «Mich reizt es, einmal die Hallen ohne Exponate und ohne große Vitrinen sehen zu können», sagte Heinrich Burchard, ein Architekt aus Berlin der dpa. «Nach der Wiedereröffnung im Herbst ist das wahrscheinlich nie wieder möglich.» In einer dicken Jacke, mit Schirm über dem Kopf und einer Tageszeitung in der Hand wartete auch Karl- Heinz Nöll rund 40 Minuten auf Einlass. «Ich gehe seit Jahrzehnten an diesem Gebäude vorbei - endlich darf ich auch mal hinein», sagte der Pankower.
Das Neue Museum kann bis einschließlich Sonntag, 8. März, jeweils von 10.00 bis 18.00 Uhr besichtigt werden, der Eintritt ist kostenlos. Anschließend schließt das Museum wieder und wird am 16. Oktober mit gefüllten Ausstellungsräumen wiedereröffnet. Das Museum war im Zweiten Weltkrieg stark zerstört worden und seit 70 Jahren geschlossen. Ab 2003 wurde die Ruine unter Leitung des Architekten David Chipperfield wiederhergestellt.
(Internet: www.mauerfall09.de)
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