|
Ausstellung, Künstler, Werke
Farbtäuschungen: Cruz-Diez-Retrospektive in Palma de Mallorca Palma de Mallorca (dpa) - Seit einem halben Jahrhundert experimentiert der Venezolaner Carlos Cruz-Diez mit den optischen Effekten von Farben und geometrischen Formen. Der 85-Jährige ist einer der führenden Vertreter der sogenannten kinetischen Kunst. In Palma de Mallorca zeigt das Museum für zeitgenössische Kunst nun unter dem Titel «Farbe geschieht» eine Retrospektive mit 20 seiner Werke aus den vergangenen 50 Jahren. Der Besucher hat unter anderem die Möglichkeit, durch verschiedene «Farbkammern» zu gehen, die alles in blau, rot oder grün tauchen. Zu sehen sind auch Fotos und Kataloge, die die Arbeit des in Paris lebenden Cruz-Diez dokumentieren. Die Ausstellung läuft noch bis zum 27. Juni.
(Internet: www.march.es/arte/palma/)
Chagall, Soutine und Léger: Künstler aus der Pariser «La Ruche» Evian (dpa) - Künstler wie Marc Chagall, Chaïm Soutine oder Diego Riviera wohnten und arbeiteten im Künstlerhaus «La Ruche» im Pariser Viertel Montparnasse. Insgesamt 250 Werke dieser und anderer Künstler, die in dem 1902 gegründeten Künstlerhaus gelebt haben und noch leben, sind bis zum 10. Mai im Palais Lumière in Evian, in der Nähe des Genfer Sees, zu sehen. Die Werke, die unter dem Titel «La Ruche. Stadt der Künstler, 1902 - 2008» gezeigt werden, stammen aus zahlreichen Museen und Privatsammlungen. Neben Zadkine und Henri Laurens sind auch zeitgenössische Künstler wie Lucio Fanti oder Eduardo Arroyo ausgestellt.
Italien widmet Wegbereiter Giotto eine große Ausstellung in Rom Rom (dpa) - Seinem weltbekannten Maler Giotto (1266-1337) widmet Italien eine große Ausstellung in Rom. Giotto gilt als einer der entscheidenden Wegbereiter der italienischen Renaissance. «Eine einzigartige Ausstellung, die nicht nur von kulturellem, sondern auch von gesellschaftlichem und politischem Wert ist. Es reicht schon, ein Bild Giottos anzusehen, um ein besserer Mensch zu werden», sagte Italiens Kulturminister Sandro Bondi begeistert. Die Schau umfasst 150 der bekanntesten Werke Giottos. Sie trägt den Titel «Giotto und das 14. Jahrhundert» und ist bis 29. Juni im Vittoriano, dem Denkmal für König Viktor Emanuel II., zu sehen.
300 Werke russischer Künstler im Moskauer Museum für Moderne Kunst Moskau (dpa) - Zu seinem zehnjährigen Bestehen stellt das Moskauer Museum für Moderne Kunst bis 10. Mai rund 300 bisher nicht gezeigte Werke seiner Sammlung aus. In der Ausstellung «Von der Studie zum Kunstwerk» sind Skizzen, Gemälde, Fotos, Skulpturen und Videoinstallationen ausschließlich russischer Künstler des 20. und 21. Jahrhunderts zu sehen. Gezeigt werden jeweils nur einzelne Arbeiten unter anderem von George Pusenkoff, Kasimir Malewitsch, Oleg Kulik und Oskar Rabin sowie Michail Larionow. Ziel der Schau sei es, der Idee hinter einem Kunstwerk, aber auch den Naturgesetzen auf den Grund zu gehen, sagte ein Sprecher des Museums. Zu sehen ist eine weite Themenbreite von Stillleben bis zum politisch-sozialkritischen Kunstwerk.
(Internet: http://www.mmoma.ru/en/)
|