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Mittwoch, 11. März 2009 um 07:25 Uhr |
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Akademie, Kunst, Zimmermann
Trotz aller Bemühungen werde sie noch zu wenig wahrgenommen und auch ihr Stellenwert bei der Politik müsse hinterfragt werden, sagte Präsident Udo Zimmermann am Dienstag nach der ersten Sitzung des neuen Senats in Dresden. Mit einer Satzungsänderung werde eine Verjüngung durch Zuwahl angestrebt. Zudem wurde beschlossen, einmal monatlich einen «Offenen Salon» zur Diskussion über aktuelle politische Themen einzurichten. Eine Werkstatt «Bilanz» soll den Mauerfall vor 20 Jahren und die Weiterentwicklung der Kunst seitdem betrachten.
Weitere Veranstaltungen zu Gegenwartskunst in Ungarn, Barockdichter Paul Fleming (1609-1640), zur Kultur- und Finanzkrise oder Architektur und Städtebau in Polen sollen zur Präsenz beitragen. Die Zuwahl jüngerer Mitglieder bedarf einer Satzungsänderung, für die die Mitgliederversammlung im Juni den Weg freimachen soll, sagte Senator Holk Freytag. Angesichts der finanziellen Grenzen müssen die Einrichtung eines Archiv und die Gründung einer Klasse Medienkunst sowie der jungen Akademie aber zurückgestellt werden. So schnell wie möglich soll aber ein Förderverein ins Leben gerufen werden, so Präsident Zimmermann.
Der 1996 gegründeten Akademie gehören derzeit 141 Mitglieder im In- und Ausland in fünf Klassen für Bildende Kunst, Darstellende Kunst und Film, Baukunst, Literatur und Sprachpflege sowie Musik an. Der Altersdurchschnitt liegt bei 68 Jahren. Vom Jahresetat in Höhe von 260 000 Euro blieben 47 000 Euro für die Programme, sagte Präsidialsekretär Klaus Michael.
(Internet: www.sadk.de)
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