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Donnerstag, 12. März 2009 um 07:25 Uhr |
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Lindenau, Museum, Paris
Unter dem Titel «Von Siena bis Florenz. Die frühere italienische Malerei» zeigt das Museum Jacquemart-André seit Mittwoch rund 50 Werke der großen italienischen Meister des 13. und 14. Jahrhunderts. Die meisten sind Leihgaben des ostthüringischen Museums. «Solch eine Sammlung hätte man in großen Museen oder in Italien vermutet. Die Sammlung ist von einzigartiger Qualität und eine Entdeckung für das französische Publikum», sagte Museumsdirektor Nicolas Sainte Fare Garnot.
Die Ausstellung in dem Pariser Museum, das unter anderem für seine Sammlungen italienischer Renaissance bekannt ist, geht bis zum 21. Juni. Die Thüringer Meistersammlung der frühen italienischen Malerei wurde von dem deutschen Baron Bernard von Lindenau und Begründer des Museums in Altenburg zu Beginn des 19. Jahrhunderts aufgebaut. Die mit Temperafarben auf Holz gemalten Andachtsbilder und Altarteile sind in die florentinische und sienesische Schule aufgeteilt.
Unter den Meistern aus Siena sind Pietro Lorenzetti, Lippo Memmi und Sano di Pietro zu sehen. Als Vertreter der florentinischen Schule begegnet der Besucher Lorenzo Monaco, Filippo Lippi und Fra Angelico mit einer Serie über das Leben des Heiligen Franziskus. Beide Museen arbeiten seit Jahr 2006 zusammen. Zur Wiedereröffnung des renovierten Lindenau-Museums wurden damals unter dem Titel «Paris, 158 Boulevard Haussmann» 50 italienische Meisterwerke aus dem Museum Jacquemart- André gezeigt.
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