|
Freitag, 13. März 2009 um 07:32 Uhr |
|
Arp, Künstler
Gezeigt werden rund 100 Zeichnungen, Collagen, Skulpturen und Reliefs sowie etwa 80 Texte, Fotografien und Dokumente, teilte das Museum zur Ausstellungseröffnung an diesem Donnerstagabend mit. Die Schau mit dem Titel «Art is Arp» soll die wichtigsten Entwicklungsprozesse des Künstlers zeigen. Sie entstand in Kooperation mit dem Straßburger Museum für moderne Kunst. Dort war die Ausstellung bereits von Mitte Oktober vergangenen Jahres bis Mitte Februar zu sehen.
Die Schau gehe nicht chronologisch vor, sondern konzentriere sich auf die «innere Logik» der Werke von Hans Arp (1886-1966). Dabei solle auf ihre Entstehungsumstände und ihre Weiterentwicklung eingegangen werden. «Art is Arp» befasst sich mit mehreren Themen - mit unkonventionellen Materialien, die Arps Bruch mit der Tradition darstellen, mit der Rolle des Künstlers, dem Schaffensprozess und der doppelten Identität Arps als bildender Künstler und Literat zwischen zwei Kulturen.
Arp wurde in Straßburg (Frankreich) geboren. Mit seiner Frau Sophie Taeuber-Arp (1889-1943) lebte er in Frankreich und in der Schweiz. Ein Schwerpunkt der Schau liegt auf Arbeiten, die Arp gemeinsam mit anderen Künstlern wie Max Ernst, Sonia Delaunay und vor allem mit seiner Frau Sophie schuf. Der Titel der Ausstellung geht auf den Ausruf des amerikanischen Künstler Marcel Duchamp zurück, der gesagt haben soll: «For Arp, art is Arp».
(Internet: www.arpmuseum.org)
|