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Freitag, 13. März 2009 um 07:35 Uhr |
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Kittelmann, Bahnhof, Berlin, Nationalgalerie
Berlin (dpa) - Mit der bisher größten Klanginstallation der kanadischen Künstler Janet Cardiff und George Bures Miller über den «Tod der Krähen» und den «Schlaf der Vernunft» gibt der neue Direktor der Nationalgalerie in Berlin, Udo Kittelmann, seinen spektakulären Einstand. Die Erinnerung an die bedrohliche Atmosphäre in Alfred Hitchcocks «Vögel» wirkt dabei nicht zufällig. Es ist die Europa- Premiere der im vergangenen Jahr zuerst im australischen Sydney zu erlebenden Mixed-Media-Kunstaktion in dem zur Nationalgalerie gehörenden Hamburger Bahnhof (vom 14. März bis 17. Mai).
Kittelmann sieht die Installation auch als «eine Metapher für meine künftige Arbeit hier - ein großes Bühnenstück. Das Spannende ist immer, was sich hinter dem Vorhang verbirgt, hinter dem großen Vorhang des Hamburger Bahnhofs», wie der frühere Frankfurter Museumsdirektor am Donnerstag vor Journalisten sagte. Mit 13 000 qm Ausstellungsfläche sei der «Hamburger Bahnhof - Museum für Gegenwart» das größte Ausstellungshaus für zeitgenössische Kunst in Europa. Die vergangene documenta in Kassel habe 12 000 qm gehabt, das gesamte Museum of Modern Art in New York (MoMA) verfüge über 21 000 qm.
(Internet: www.smb.museum)
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