| Museumsrundgang - 17.03.2009 |
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| Dienstag, 17. März 2009 um 07:21 Uhr | ||
Künstler auf Reisen in Ravenna - Von Gauguin bis KleeRom (dpa) - Die Exotik des Fremden hat seit jeher zahlreiche Künstler beeinflusst und ins außereuropäische Ausland gelockt. Eine Ausstellung im «Museo d'Arte della città» in Ravenna widmet den reisenden Künstlern des 18. und 19. Jahrhunderts nun eine umfassende Ausstellung. Rekonstruiert wird der Blick europäischer Künstler auf Afrika, Asien, Lateinamerika oder Ozeanien, beeinflusst durch ihre Reisen. Paul Klee schwärmte von der «unbeschreiblichen Schönheit» tunesischer Abende, Henri Matísse von der Farbenpracht des polynesischen Meeres. Neben Werken von Künstlern wie Paul Gauguin, August Macke oder Oscar Kokoschka werden in der Ausstellung «L'artista viaggatore. Da Gauguin a Klee, da Matisse a Ontani» zeitgenössische Landkarten gezeigt. Die Schau ist noch bis zum 21. Juni 2009 in Ravenna zu bewundern. (Internet:http://tinyurl.com/cls48y) Mehr als 200 Werke von Julio González in MadridMadrid (dpa) - Der Spanier Julio González (1876-1942) gilt als «Vater» der Eisenplastik und zählt mit Alberto Giacometti und Constantin Brâncusi zu den wichtigsten Bildhauern des 20. Jahrhunderts. Fast 70 Jahre nach seinem Tod widmet ihm das Königin-Sofía-Museum in Madrid nun die erste große Retrospektive in seiner Heimat. Bis zum 1. Juni sind mehr als 200 seiner Werke aus allen Schaffensperioden zu sehen, ein Teil der Ausstellung beleuchtet seine Zusammenarbeit mit Pablo Picasso in den Jahren 1928-1932. González hatte nach einer Goldschmiedlehre zunächst als Maler begonnen. Mit 42 Jahren erlernte er in einer Autofabrik jedoch das autogene Schweißen, was seiner Laufbahn eine ganz neue Richtung gab und ihm den Beinamen des ersten «Künstlers mit dem Schweißgerät» einbrachte. (Internet: www.museoreinasofia.es) Italienische Landschaften in Schwarz-Weiß - Foto-Ausstellung in RomRom (dpa) - Italienische Landschaften in klassischem Schwarz-Weiß sind zur Zeit im Stadtteil Trastevere in Rom zu sehen. 76 Bilder des in Istanbul geborenen Fotografen George Tatge, der als Sohn einer Italienerin und eines Amerikaners auf drei Kontinenten aufwuchs, führen den Betrachter in die beinahe surreale Welt einer unberührten Natur, die erst nach und nach vom Menschen verändert wird. Ob es die verschneiten Berge Norditaliens, die ligurische Küste oder eine verlassene Bahntrasse in der Lombardei sind - Tatge spielt stets mit den Gegensätzen zwischen Licht und Schatten, Mensch und Natur, alt und neu. Obwohl auf keinem Foto eine Person zu sehen ist, sind es stets die menschlichen Spuren, die für Spannung in den Fotografien sorgen. Tatges Bilder sind bis 6. April in der Ausstellung «Presenze. Paesaggi Italiani» im Museo di Roma in Trastevere zu sehen. (www.museodiromaintrastevere.it) Marc Chagall im jüdischen Museum in San FranciscoSan Francisco (dpa) - Marc Chagalls Zusammenarbeit mit dem jüdischen Theater in seiner russischen Heimat ist Gegenstand einer Ausstellung in Kalifornien. Das im Juni 2008 in San Francisco eröffnete «Contemporary Jewish Museum», von Daniel Libeskind gebaut, präsentiert die Schau «Chagall and the Artists of the Russian Jewish Theater, 1919 - 1949» von Mitte April bis September. Der 1985 im Alter von 97 Jahren gestorbene russisch-französischen Künstler hatte die monumentalen Bilderfresken für das jiddisch-sprachige Theater im Jahr 1920 in Moskau geschaffen. Innerhalb eines Monats stellte er die äußerst fragilen Wandgemälde fertig. Neben dem Theaterdekor werden über 200 Werke, darunter Kostümzeichnungen, Poster, Programmhefte, Fotografien und seltene Filmaufnahmen ausgestellt. Neben Chagall sind auch mehrere seiner Zeitgenossen wie Natan Altman und Isaac Rabinovich vertreten. Die Exponate sind Leihgaben aus Sammlungen in Frankreich, Russland, Israel und den Vereinigten Staaten. (Internet: www.thecjm.org) |
























































