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Mittwoch, 18. März 2009 um 22:14 Uhr |
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Anhalt, Gemälde, Kunstwerke
Leopold I. (1674-1747) und Prinzessin Sofie Auguste von Anhalt-Zerbst, spätere Zarin Katharina die Große von Russland, stehen für diesen Einfluss. Im Laufe der Zeit trug das Adelshaus tausende wertvolle Kunstwerke zusammen.
Der letzte regierende Herzog Joachim Ernst von Anhalt (1901-1947) konzentrierte nach 1918 sein privates bewegliches Eigentum im 1945 zerstörten Stadtschloss Dessau und im Schloss Ballenstedt am Harz. 2500 Gemälde - meist niederländischer Maler - überließ er als Leihgabe dem Wörlitzer Schloss, das 1945 geplündert wurde. Heute befinden sich mehrere hundert Gemälde in Museen und Galerien in Deutschland - unter anderem in der Anhaltischen Gemäldegalerie. Die anderen sind noch in der früheren Sowjetunion; etwa in der Eremitage in St. Petersburg. Um rund 10 000 Kunstwerke muss der derzeitige Chef des Adelshauses, Eduard Prinz von Anhalt, noch immer ringen.
Zwischen der Kulturstiftung Dessau/Wörlitz und dem Adelshaus gab es in den vergangenen Jahren schon mehrere gütliche Einigungen. 2007 überließ das Haus Anhalt der Stiftung drei Porträts für 310 000 Euro. 2003 hatte es bereits 16 Gemälde für 1,2 Millionen Euro verkauft. In beiden Fällen kamen die Mittel vom Land und von der Kulturstiftung der Länder - im Gegenzug erhielt das Adelshaus mehrere Dutzend Werke zurück.
(Internet: www.anhalt-askanien.de)
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