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Mittwoch, 18. März 2009 um 22:16 Uhr |
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Kultur, Kulturinitiative, Thüringen
«Wir wollen die Politiker schon treiben und antreiben, damit sie konkrete Konzepte vorstellen, damit Kultur sich nicht von Haushalt zu Haushalt "hangeln" muss», sagte der Vorsitzende der Kulturinitiative Thüringen, André Störr, am Mittwoch am Rande der Tagung «Kultur schafft Werte» in Eisenach. Keines der Wahlprogramme von CDU, SPD, Die Linke, den Grünen und der FDP treffe derzeit dazu eine Aussage. Zum Abschluss der Tagung wollten die Teilnehmer mit Vertretern der fünf Parteien über deren Vorstellungen zur Kulturpolitik diskutieren.
In erster Linie wollte die Kulturinitiative mit der Tagung Kulturverbänden und Einrichtungen auf der Wartburg ein Forum des Austausches geben. «Natürlich braucht jeder mehr Geld, aber es kann nicht sein, sich dies gegenseitig wegzunehmen», sagte Störr. Die Landesregierung müsse vielmehr wieder Geld «draufsatteln», forderten Verbände wie Landesmusikrat und Bibliotheksverband. Vor acht Jahren hätten der Kultur in Thüringen noch 30 Millionen Euro mehr zur Verfügung gestanden. Die Teilnehmer suchten auch nach Lösungen, wie mit den wenigen Mitteln möglichst viel im Kultursektor an Bildungs- und Sozialarbeit und in der Jugendsubkultur geleistet werden kann. Musik- und Malschulen beispielsweise hätten schon seit Jahren Existenzprobleme.
(Internet: www.erhaltet-thueringens-kulktur.org)
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