994VD7Q3Z85H


Abstrakte Kunst


von Michael Külbel




artefacti® - Dies ist der Onlineshop des Altenburger Künstlers Michael Külbel. Hier können Sie die abstrakte Kunst des Künstlers direkt erwerben. Jedes Bild ein Unikat. Kein Bild wird mehrfach angefertigt. Der Künstler verfügt über eine aussagekräftige Vita, hatte zahlreiche Ausstellungen und einige Großprojekte. Mehr über den Künstler und seine abstrakte Kunst erfahren Sie auf seiner website www.mk4art.de

artefacti® wird zur Marke


artefacti® wird zur eingetragenen Marke. Mit Wirkung zum 02.06.2008 ist die Wortmarke artefacti® in das Register des Deutschen Patent- und Markenamtes unter den Aktenzeichen 30 2008 005 456.5 / 16 eingetragen worden. Unter der Wortmarke wird die abstrakte Kunst des Künstlers Michael Külbel als auch die Veranstaltung von Ausstellungen geschützt.



Zufallsbild aus meinem Shop

Unseren Feed abonnieren!

Kunst & Kultur

social bookmarks





Relativ schön - Ausstellung zum Schönheitskult in der aktuellen Kunst PDF Drucken E-Mail
Samstag, 21. März 2009 um 11:05 Uhr

Share

Schönheit, Frauen, Galerie

 

 

 

Und so ist die neue Ausstellung in der Städtischen Galerie in Karlsruhe auch alles andere als ein aufpolierter und schön gerahmter Laufsteg der Kunstwerke. Vielmehr versucht sich die Galerie unter dem Titel «bildschön» dem Schönheitskult mit allen seinen Vorzügen und Auswüchsen zu nähern. Und dem Kult um das perfekte Aussehen in der aktuellen Kunst auf die Spur zu kommen. 37 Künstler - darunter 30 Frauen - stellen Fragen nach dem Wert von Schönheit, nach den heutigen Praktiken, den ästhetischen Urteilen und nach der Faszination, die von diesem seit Jahrhunderten als höchstes Gut betrachteten Begriff ausgeht.

«Schönheit hat Konjunktur, und ein schöner Körper gilt heute geradezu als unentbehrliches Kapital», erläuterte Galerie-Leiterin Brigitte Baumstark am Freitag die Bedeutung des Kults. Dieses Kapital nehmen die Künstler in den meisten ihrer 70 Gemälde und Zeichnungen, Fotografien, Installationen, Videos und Skulpturen kritisch unter die Lupe - sei es schonungslos oder amüsiert, mit einem Augenzwinkern oder in einigen Fällen auch schlicht betrachtend. Die Schönheitschirurgie wird ebenso zum Thema gemacht wie der gesellschaftliche Druck zur Selbstinszenierung. Sehnsüchte spielen ihre Rolle, Mythen, Klischees und Rollenbilder.

Die Österreicherin Valie Export kleidet drei anmutige Grazien in Kittelschürzen und prüft in ihrer Fotoarbeit «Liebesperlen», ob sich der Glanz der schönen Frauen auch in der Hausfrauenkluft widerspiegelt. Marlene Dumas zeigt 217 ungeschönte Porträts in der Serie «Female», deren Gesichter die Folgen eines mühevollen Alltags nicht verbergen können. «Backstage» wagen sich Nan Goldin und Immo Klink mit der Kamera, um die bei Modeschauen herrschende ernüchternde Realität festzuhalten. Und natürlich darf beim Thema Schönheit auch die «Barbie»-Puppe nicht fehlen, die seit genau 50 Jahren den Glamour in die Kinderzimmer trägt.

Eine Art Jungbrunnen mit Wohlfühlfaktor und einem Hauch von Lavendel und Rosmarin kreiert Sonja Alhäuser mit ihrer Schönheitskabine «Touch Me Beauty» - inklusive einer großen Glasschüssel mit duftender Essenz, Handtüchern und Cremes für müde Kunstfreunde. «Es ist der Prozess des Sich-Kümmerns, der die Schönheit ausmacht», erklärt sie ihre Installation. Gabriela
Oberkoofler legt dagegen in einem Nagelstudio mit plüschiger Aura in Rosa selbst Hand an: Neben aneinandergereihten Lackfläschchen und Wattebäuschen bietet sie Kunstnägel. Nicht in rot oder durchsichtig, sondern als «Enzyklopädie der Kunstgeschichte», wie sie meint – mit Edvard Munchs «Schrei», mit Mondrian, Yves Kleins Blau oder sogar den eingeschlagenen Nägel von Günther Uecker im Kleinformat.

Yvonne Thein schockiert mit «Zweiunddreissig Kilo», einer Installation zu Essstörungen in der Modebranche, und Sandra Ackermann verdeutlicht die Vergänglichkeit der Schönheit durch kleine aufgemalte Fliegen auf dem Bild eines makellosen Models. Gegen das Streben nach Schönheit und Jugend stellt sich Ilona Herreiner mit ihren amüsanten Skulpturen aus Holz. Sie zeigt drei alte Frauen, die sich selbstbewusst ihrer Vergänglichkeit stellen.

Hinterlässt das Streben nach Schönheit seine Spuren? Ist es ein Phänomen? «Schönheit ist immer ein Spiegel des jeweiligen Zeitgeistes und des jeweiligen Ortes», ist Galerie-Leiterin Baumstark überzeugt. «Sie kann demgemäß exemplarisch zur Charakterisierung der zeitgenössischen gesellschaftlichen Strömungen beitragen.»

Die Ausstellung ist geöffnet mittwochs bis freitags von 10.00 bis 18.00 Uhr sowie an Wochenenden von 11.00 bis 18.00 Uhr. Der Eintritt kostet 5 Euro, ermäßigt 3,50 Euro

(Internet: www.karlsruhe.de/kultur/ausstellungen/staedtische_galerie/bildschoen)



Tags: sch  
Kommentare (0)
Kommentar schreiben
Ihre Kontaktdetails:
Kommentare:
[b] [i] [u] [url] [quote] [code] [img]   
:D:angry::angry-red::evil::idea::love::x:no-comments::ooo::pirate::?::(
:sleep::););)):0
Security
Bitte geben Sie den Anti-Spam-Code aus diesem Bild ein.