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Montag, 23. März 2009 um 21:01 Uhr |
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Kunst, Sammler, Tefaf
Vor dem Hintergrund der weltweiten Wirtschaftskrise habe die international bedeutende Messe «die Stabilität des Kunstmarktes bestätigt», sagte eine TEFAF-Sprecherin am Montag. «Traditionelle Sammler, die in die Sachwerte gehen und mit Überlegung kaufen», hätten die zehntägige Messe in der niederländischen Stadt zu einem Erfolg gemacht, sagte die Sprecherin der Deutschen Presse-Agentur dpa. «Der Kenner ist wieder - oder besser - noch da.»
Das mit 67 755 Besuchern zu verzeichnende Minus von 7,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr gehe vor allem auf das Konto von «kurzfristig auf dem Markt befindlichen Käufern». Mehrere Galeristen hatten bereits während der am Sonntag beendeten TEFAF vom Ausbleiben kauffreudiger Russen und amerikanischer «Kunst-Anleger» berichtet. Damit habe sich Europa «als das Rückgrat des internationalen Kunsthandels erwiesen», sagte die Sprecherin.
Noch kurz vor Toresschluss sei am Sonntag ein Meister-Gemälde El Grecos (1541-1614) zum Preis von 4,7 Millionen Euro verkauft worden. Bereits zum Messe-Start hatte ein europäischer Sammler das «Porträt eines jungen Mannes» (um 1610) von Peter Paul Rubens für knapp 5 Millionen Euro erworben. Eine «Winterlandschaft mit Windmühle» des niederländischen Barockmeisters Jacob van Ruisdael brachte 3,5 Millionen Euro. Zu den bemerkenswerten Verkäufen in der Sektion Moderne Kunst gehörte unter anderem ein «Concetto Spaziale (noir)» (1962) von Lucio Fontana, das für 2,5 Millionen Euro an einen deutschen Sammler gegangen ist.
Als Rekord in der über 20-jährigen TEFAF-Geschichte besuchten Vertreter von 222 Museen und Stiftungen aus 30 Ländern die internationale Kunst- und Antiquitätenmesse. Die nächste TEFAF Maastricht soll vom 12. bis 21. März 2010 geöffnet sein.
(Internet: www.tefaf.com)
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