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Abstrakte Kunst


von Michael Külbel




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Kunst & Kultur

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Kunstsammlung zeigt Ausstellung zu Bauhauskünstler Kurt Schmidt PDF Drucken E-Mail
Dienstag, 24. März 2009 um 21:03 Uhr

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Werke, Künstler, Arbeiten


Sein Schaffen wird dabei in den Kontext der Arbeiten anderer Künstler wie Lyonel Feininger, Paul Klee und Rupprecht Geiger gestellt. Bis zum 28. Juni sind 113 Exponate zu sehen, davon 39 Werke von Schmidt (1901-1991) selbst, der viele Jahrzehnte in Gera gelebt hat. Die Schau sei nicht als Gesamtüberblick über sein Werk konzipiert, sondern konzentriere sich auf wichtige Arbeiten verschiedener Schaffensphasen, erklärte Kunstsammlungsleiter Holger Peter Saupe am Dienstag. Die Ausstellung sollte am Abend eröffnet werden.

Der im sächsischen Limbach geborene Künstler ist vor allem für sein «Mechanisches Ballett» bekannt, das er 1923 für die Bauhaus- Festwoche schuf. Es zählt zu den revolutionären Bühnenexperimenten der 1920er Jahre. Schmidt war 1920 an das Bauhaus nach Weimar gekommen und hatte dort bis 1925 wichtige Impulse für seine künstlerische Entwicklung erhalten. Zu seinen Lehrern gehörten neben Feininger und Klee auch Wassily Kandinsky und László Moholy-Nagy. Werke von ihnen werden im ersten Teil der Schau ebenso gezeigt wie Arbeiten von Schmidts Kommilitonen Farkas Molnár und Werner Graeff.

Der zweite Teil der Ausstellung soll einen Blick auf das Potenzial abstrakter Malerei in Thüringen nach 1945 bieten. Dazu werden Werke von Hermann Kirchberger, Rolf Dieß und Harry Schmidt-Schaller gezeigt. Ein weiteres Thema bilden internationale Positionen der Konkreten Kunst, die in der Nachfolge der Experimente des Bauhauses stehen, erklärte Saupe. Im dritten Teil beschäftigt sich die Ausstellung mit Gegenwartskunst und zeigt unter anderem Arbeiten von Martin Borowski.

Die Sonderschau trägt den Untertitel «Kurt Schmidt und Künstler der Avantgarde von Kandinsky bis Vasarely». Die Kunstwerke – Malerei, Arbeiten auf Papier und Objekte - stammen von 23 Leihgebern aus Museen, Galerien und Privatsammlungen. Die Geraer Kunstsammlung hatte noch zu Lebzeiten Schmidts 1991 eine umfangreiche Retrospektive seines Schaffens gezeigt.

(Internet: www.kunstsammlung-gera.de)



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