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Freitag, 27. März 2009 um 07:03 Uhr |
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Cranach, Kunst, Werkstatt Dennoch gilt Cranach nach Dürer als Hauptmeister der Kunst des 16. Jahrhunderts. Unter mehr als 1000 Bilder setzte er seinen Namen, auch wenn er nur einen Teil der Werke selbst gemalt hat. Vieles überließ der gewiefte Organisator den bis zu zehn Gesellen und Lehrlingen seiner Werkstatt.
Nach der Lehre in der väterlichen Werkstatt in Oberfranken zog es den jungen Maler nach Nürnberg, wo sein Vorbild Dürer arbeitete. 1505 wurde Cranach von Friedrich dem Weisen als Hofmaler nach Wittenberg berufen, wo sich seine Kunst sehr bald zur linienbetonten Form seiner Spätzeit zu wandeln begann. Das Amt in der Stadt in Sachsen-Anhalt hatte er bis 1550 inne.
Über die Freundschaft mit Martin Luther wurde der Maler zum Schöpfer einer protestantischen Kunst. Hatte er Aufträge für bestimmte Bildnisse, überließ er dies immer öfter seiner Werkstatt. Hier arbeiteten auch seine Söhne Hans Cranach und Lucas Cranach der Jüngere. Cranach starb am 15. Oktober 1553 in Weimar.
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