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Sonntag, 29. März 2009 um 10:40 Uhr |
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Schmidtz, Humboldt, Wowereit
Laut Kulturstaatssekretär André Schmitz werde der Regierende Bürgermeister und Kultursenator Klaus Wowereit mit Stadtentwicklungssenatorin Ingeborg Junge-Reyer (beide SPD) darüber beraten, nachdem das Interessenbekundungsverfahren am ursprünglich geplanten Standort Humboldt-Hafen nicht den gewünschten Erfolg gebracht hatte.
«Wir beginnen wieder neu über die Standortfrage nachzudenken», sagte Schmitz am Donnerstagabend vor Journalisten. An möglichen freien Flächen mangele es in Berlin jedenfalls nicht. Laut Schmitz sollen für den geplanten Neubau einer Kunsthalle im Landeshaushalt 2010/11 bereits mehrere hunderttausend Euro berücksichtigt werden. Die jetzige provisorische «Kunsthalle auf Zeit» auf dem Schlossplatz muss 2010 dem Schloss-Neubau (Humboldt-Forum) weichen.
Wowereit hatte bisher den Humboldt-Hafen favorisiert. An der Blumenhalle in Kreuzberg, die ebenfalls als möglicher Standort gehandelt wird, meldete das Jüdische Museum Interesse an. Wowereit unterstützt die Pläne des Museums, dort einen Erweiterungsbau zu errichten. Das Jüdische Museum würde jedoch nicht die Fläche der gesamten Halle benötigen.
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