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Sonntag, 29. März 2009 um 10:44 Uhr |
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Kunsthalle, Gegenwart, Raum
Der Bauhaus-Meister hatte es 1930 geplant, es wurde jedoch nie verwirklicht. Das Raumkunstwerk ist Teil der Ausstellung «KunstLichtSpiele - Lichtästhetik der klassischen Avantgarde», die am Sonntag in der Kunsthalle Erfurt eröffnet wird. «An der Umsetzung des "Raums der Gegenwart" arbeitet ein Team von Wissenschaftlern», sagte der Direktor der Kunsthalle, Kai Uwe Schierz, am Freitag. Bis zum 24. Mai zeigt die städtische Galerie Werke namhafter Künstler wie Lyonel Feininger, Erich Heckel, El Lissitzky und Bruno Taut. Das Bauhaus war 1919 im benachbarten Weimar von Walter Gropius gegründet worden.
Zu den Wissenschaftlern, die an der Umsetzung des «Raumes der Gegenwart» beteiligt sind, gehört Jakob Gebert, Professor für Design an der Kunsthochschule in Kassel. «Wir haben uns an 3 Plänen, 40 Briefen und anderen Ausstellungen Moholy-Nagys orientiert - natürlich steckt auch ein wenig Interpretation in der Umsetzung», sagte er. Mittelpunkt des Raumes ist ein Licht-Raum-Modulator, der in der Tradition der Plastiken steht und Lichtreflexionen aus Glas und Metall schafft. «Der Raum als Kunstwerk steht in ständiger Bewegung. Er verbindet Technik, Kunst, Tanz und Film auf einer Ebene mit wechselnden Farbmomenten.»
Der «Raum der Gegenwart» ist Startpunkt der Ausstellung. In weiteren Kapiteln und Räumen bekommen die Besucher Einblicke in die Lichtästhetik zwischen 1910 und 1930, sagte Schierz. Neben Malerei, Design und Architektur zeigt die Kunsthalle Erfurt auch Filmexperimente und Szenografien.
(Internet: www.bauhaus2009.de)
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