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Bild, Bruderkuss, Künstler
Jetzt musste das weltberühmte Bild wie alle anderen Bilder auf der ehemaligen Berliner Mauer zwischen Ostbahnhof und Oberbaumbrücke an der Spree einer Grundsanierung des in 20 Jahren brüchig gewordenen Mauerrestes weichen, um dann wieder neu gemalt zu werden. Das aber lehnt der Moskauer Maler Dimitri Vrubel (48) aber ab.
«Ich fühle mich zurückversetzt in die 70er Jahre der Sowjetunion, wie in einer Diktatur, in der Mitsprache und künstlerische Freiheit nichts zählen», sagte er der «Bild»-Zeitung (Freitag). Ein neues Bild wäre doch «eine völlig neue Arbeit und keine Sanierung», meint er. Sein Malerkollege Kani Alavi, Vorsitzender der Künstlerinitiative East Side Gallery, kann die Empörung nicht verstehen. «Die Mauer muss grundsaniert werden, sonst fällt sie samt Kunstwerken in sich zusammen und man würde uns auch noch die Schuld am Sicherheitsproblem zuschieben», sagte er am Freitag der Deutschen Presse-Agentur dpa.
Etwa zwei Millionen Euro kostet die Sanierung, finanziert mit EU-, Bundes- und Landesmitteln. Alle betroffenen Künstler seien aufgefordert worden, ihre Bilder auf der dann sanierten neuen Betonfläche auf etwa 140 Meter Länge neu zu malen. 85 Künstler hätten das bereits zugesagt.
Mitte April sollen die Künstler nach Ende der Sanierungsarbeiten ans Werk gehen können, bis Oktober werde die East Side Gallery dann rechtzeitig zum 20. Jahrestag des Mauerfalls am 9. November wieder «in alter historischer Pracht» erscheinen. 118 Künstler aus 21 Nationen hatten noch vor dem Ende der DDR von März bis September 1990 an der Kunstaktion teilgenommen. Am berühmtesten wurden das Bild vom «Bruderkuss» und der Trabi, der durch die Mauer bricht sowie die Menschenmassen bei der Maueröffnung in Berlin im November 1989.
Neues «Bruderkuss»-Bild an der East Side Gallery Berlin (dpa) - Der «Bruderkuss» zwischen SED-Chef Erich Honecker und dem sowjetischen Staats- und Parteichef Leonid Breschnjew wird an der East Side Gallery in Berlin noch einmal gemalt. Das Bild musste wie alle anderen der Grundsanierung der ehemaligen Berliner Mauer zwischen Ostbahnhof und Oberbaumbrücke an der Spree weichen. Jetzt kommt der Moskauer Maler Dimitri Vrubel (48), der sich über die Entfernung seines Bildes empört und eine Wiederholung zunächst abgelehnt hatte, im Juni wieder nach Berlin, um eine neues «Bruderkuss»-Bild auf der dann sanierten Betonfläche zu malen.
Das teilte sein Malerkollege Kani Alavi, Vorsitzender der Künstlerinitiative East Side Gallery, am Samstag der dpa mit. Er bestätigte damit einen Bericht der «Bild»-Zeitung.
Etwa zwei Millionen Euro kostet die Sanierung, finanziert mit EU-, Bundes- und Landesmitteln. Alle betroffenen Künstler seien aufgefordert worden, ihre Bilder auf der dann sanierten neuen Betonfläche auf etwa 140 Meter Länge wieder neu zu malen. 85 Künstler hätten das bereits zugesagt.
Mitte April sollen die Künstler nach Ende der Sanierungsarbeiten ans Werk gehen können, bis Oktober werde die East Side Gallery dann rechtzeitig zum 20. Jahrestag des Mauerfalls am 9. November wieder «in alter historischer Pracht» erscheinen. 118 Künstler aus 21 Nationen hatten noch vor dem Ende der DDR von März bis September 1990 an der Kunstaktion teilgenommen. Am berühmtesten wurden das Bild vom «Bruderkuss» und der Trabi, der durch die Mauer bricht sowie die Menschenmassen bei der Maueröffnung in Berlin im November 1989.
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