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Sonntag, 29. März 2009 um 12:39 Uhr |
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Bundesrepublik, Kunst
Sie begleitet damit auch die Ausstellung mit herausragender Kunst im Berliner Martin-Gropius-Bau, die seit der Gründung der Bundesrepublik 1949 entstanden ist. Sie soll Ende April von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) eröffnet werden.
Die Bundesrepublik sei nicht nur «Wirtschafts-» oder «Fußballwunderland», sondern «vor allem auch ein "Kunstwunderland", und das wollen wir deutlich machen», betonte «Bild»-Chefredakteur Kai Diekmann zu der Serie. Die Geschichte der Bundesrepublik in ihren Kunstwerken zu erzählen, sei «publizistisch ein hoch ambitioniertes Projekt, gerade mit Blick auf die Autonomie der Kunst». Deutschland sei neben den USA «das Land mit dem erstaunlichsten und wohl breitgefächertsten Spektrum im Kunstschaffen».
Erst aus dieser redaktionellen Idee ist laut Nicolaus Fest von der Chefredaktion auch die Idee zur begleitenden Ausstellung in Berlin entstanden, damit sich die Menschen die Bilder auch im Original ansehen können, umrahmt von anderen Kunstwerken jener Jahre. «Wir gehen chronologisch vor und beginnen im Gründungsjahr der Bundesrepublik 1949 mit einem Werk von Werner Heldt.» Die in der Zeitung großformatig abgebildeten Kunstwerke sollen von renommierten Experten erläutert werden, beginnend mit Peter Iden und ergänzt von einer zeitgeschichtlichen Einordnung, was in dem betreffenden Jahr in der Bundesrepublik jeweils geschah.
Die Schau im Martin-Gropius-Bau zeigt vom 1. Mai bis 14. Juni unter dem Titel «60 Jahre - 60 Werke» Arbeiten von Anselm Kiefer, Georg Baselitz, Joseph Beuys, Rebecca Horn, Jörg Immendorff, Martin Kippenberger, Sigmar Polke, Neo Rauch und Gerhard Richter. Dabei soll laut der Ankündigung die Geschichte der Republik am Beispiel von ästhetischen Entwicklungen in der bildenden Kunst erzählt werden. Die Ausstellung geht auf eine Initiative der Stiftung für Kunst und Kultur Bonn und der «Bild»-Zeitung zurück.
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