| 270 000 sahen Dresdner Skulpturen im Prado Madrid |
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| Samstag, 02. Mai 2009 um 16:21 Uhr | ||
Skulpturen, Dresden
«In Madrid lagen den Göttern die Besucher zu Füßen», teilten die Kunstsammlungen am Donnerstag in Dresden mit. Die Hauptwerke der Dresdner Sammlung antiker Skulpturen waren von November 2008 bis Mitte April erstmals außerhalb Deutschlands zu sehen. In veränderter Form wird die erfolgreiche Schau nun für vier Monate im Japanischen Palais in Dresden gezeigt - unter dem Titel «Verwandelte Götter - Antike Skulpturen des Museo del Prado zu Gast in Dresden». Vom 20. Mai bis zum 27. September sind mehr als 60 Skulpturen aus beiden Sammlungen zu sehen, die in der römischen Kaiserzeit (spätes 1. Jh. v. Chr. bis 4. Jh. n. Chr.) entstanden. Sie sind Zeugnisse der römischen Kunst und Kultur und Stellvertreter für die verlorenen griechischen Vorbilder. Die Dresdner Schau widmet sich zudem den Wandlungen der Kunstwerke selbst, die nach ihrer Auffindung mehrfach im 17. Jahrhundert restauriert, teils ergänzt und später wieder umgearbeitet wurden, um sie im Original erscheinen zu lassen. Das Prado-Museum hatte als Gegenleistung für die Leihgabe aus Deutschland die Restaurierung vieler Dresdner Werke finanziert. Die nach 300 Jahren im Prado erstmals wieder gemeinsam gezeigten Werke waren einst in römischen Sammlungen vereint. Dresden und Madrid verfügen über zwei der bedeutendsten Antikensammlungen außerhalb Italiens, da die Monarchen fast zeitgleich Ankäufe in Rom tätigten. So hatte Spaniens König Philipp V. 1724 Antiken aus der ehemaligen Sammlung der Königin Christina von Schweden angekauft. Sachsens Kurfürst August dem Starken gelang 1728 der Kauf von Skulpturen der Sammlungen Albani und Chigi. Internet: www.skd-dresden.de |
























































