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Sonntag, 03. Mai 2009 um 09:50 Uhr |
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Mit über 50 Besuchern sei die Ausstellung am ersten Tag sehr gut besucht gewesen, sagte Kuratorin Gabriele Muschter am Samstag der dpa. Hinter der Bezeichnung Clara Mosch verbargen sich die Namen der Grafiker Carlfriedrich Claus, Thomas Ranft und Dagmar Ranft-Schinke sowie von Michael Morgner und Gregor-Torsten Schade. Sie hatten 1977 gemeinsam eine private Produzentengalerie in einem Chemnitzer Vorort gegründet. Die Stasi habe über 100 Spitzel auf die Gruppe angesetzt, hieß es. Die fünf Künstler einte die Ablehnung der staatlich vorgegebenen Kunstrichtung. Man habe sich als eine «Notgruppe angesichts der Situation qualitätslosen Sozialistischen Realismus» gesehen, sagte Morgner. Unter dem Druck der Stasi-Verfolgung habe sich die Gruppe 1982 aufgelöst. Die künstlerische Arbeit sei aber weitergegangen. In Prora sind bis Ende Juni rund 100 Werke zu sehen. Die Grafiken seien jedoch meist nach dem Ende der DDR entstanden, sagte Muschter.
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